Neues Qualifying-Format für das Jahr 2013

Sonntag, 14 Oktober 2012

Bei einem Treffen, dass am 13. Oktober in Motegi (Japan) abgehalten wurde, einigte sich die Grand-Prix-Kommission über ein neues Qualifying-Format der MotoGP-Klasse, das ab der Saison 2013 zum Einsatz kommen wird.

Gültig zum 01. Januar 2013 wird es ein neues Qualifikations-Verfahren für die Startaufstellung der MotoGP-Klasse geben.

Neuer Ablauf

1. Die drei vorhandenen freien Trainingssitzungen bleiben unverändert, jedoch werden die kombinierten Zeiten aus diesen Sitzungen die Teilnahme im abschließenden Qualifikationstraining bestimmen.

2. Die zehn schnellsten Fahrer platzieren sich für das Qualifikationstraining 2 (QP2).

3. Alle anderen Fahrer werden am Qualifikationstraining 1 (QP1) teilnehmen.

4. Die zwei schnellsten Fahrer aus dem QP1 nehmen am QP2 teil, so dass insgesamt 12 Fahrer um die ersten 12 Startplätze konkurrieren.

5. Die Fahrer, die im QP1 nicht zu den schnellsten zwei Piloten zählen, nehmen gemäß ihrer Zeit aus dem QP1 die Startplätze 13 und höher ein.

Neuer Trainings-Zeitplan

- Tag eins
Freies Training 1: 45 Minuten (unverändert), Zeitnahme für Teilnahme am Qualifikationstraining
Freies Training 2: 45 Minuten (unverändert), Zeitnahme für Teilnahme am Qualifikationstraining

- Tag zwei - Vormittag
Freies Training 3: 45 Minuten (unverändert), Zeitnahme für Teilnahme am Qualifikationstraining

- Tag zwei - Nachmittag - Neuer Zeitplan:
Freies Training 4: 30 Minuten, keine Zeitnahme für Teilnahme am Qualifikationstraining
10 Minuten Pause
Qualifikationstraining 1: 15 Minuten
10 Minuten Pause
Qualifikationstraining 2: 15 Minuten

Sportliches Reglement

Mit sofortiger Wirkung:
Die „Saison” wird ab jetzt am Tag nach dem letzten Rennen des Jahres beginnen und am Tag des letzten Rennens des folgenden Jahres enden. Der Grund für diese Änderung ist, dass sich einige Regelungen derzeit auf Beschränkungen von Tätigkeiten in einem „Kalenderjahr” beziehen. Es ist aus aktueller Sicht dringender, festzulegen, dass die neue Saison mit Tests usw. unmittelbar nach dem letzten Rennen beginnt.

Eine Auswirkung dieser Änderung wird sein, dass Hersteller, die in der MotoGP-Klasse konkurrieren, nun ihre drei gewünschten Test-Strecken vor dem Abschluss des letzten Rennens des Jahres benennen müssen.
Inoffizielle Teams können jetzt mit einem Vertrags-Fahrer oder einem nicht unter Vertrag stehenden Testfahrer, der von der Rennleitung genehmigt wurde, unter Vorgabe der „Test-Reifen Zuordnung” Tests durchführen.

TAGS Japan

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