Fehler in Mechanik bringt Ellison um erste Punkte

Dienstag, 1 Mai 2012

Für PBM UK-Pilot James Ellison und sein Team zerschlug sich die Hoffnung auf ein ermutigendes Rennergebnis, als Ellison weniger als zwei Runden vor Rennschluss dazu gezwungen wurde, sich vorzeitig aus dem Renngeschehen des spanischen Grand Prix in Jerez zurückzuziehen.

Nach der Qualifikation für die letzte Reihe in der Startaufstellung infolge von Problemen während des freien Trainings und diversen Versuchen mit dem Setup der Front schaffte der 31-jährige Brite einen sehr guten Start und fuhr auf seiner PBM UK Aprilia ART fast über den gesamten Rennverlauf mit den führenden CRT-Piloten mit.

Gerade, als es so aussah, als ob er die ersten Punkte in der Weltmeisterschaftswertung holen könnte, machte ihm ein Problem mit dem Öldruck einen gehörigen Strich durch die Rechnung, denn er konnte das Rennen nicht fortsetzen und musste auf der vorletzten Runde von seiner derzeitigen Platzierung als Vierzehnter zur Box zurückkehren.

James Ellison

„Ich bin sehr zufrieden mit den Verbesserungen am Motorrad. Wir haben große Fortschritte gemacht, um das Chatter-Problem in den Griff zu bekommen, und haben es mit einer Kombination aus dem neuen Vorderreifen und der Abschaltung der Traktionskontrolle versucht, aber dadurch haben wir an seitlicher Haftung verloren, was wir durch Einschalten der Traktionskontrolle in Estoril aber wieder beheben werden. Im Training hatten wir einige Probleme, doch im eigentlichen Rennen hatte ich einen tollen Start und fühlte mich wohl, mit den führenden CRT-Fahrern mitzufahren. Wir konnten uns sogar unter einige Prototypen mischen. Plötzlich fiel dann aber der Öldruck und ich musste zurück zur Box. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, denn wir hätten unsere ersten Punkte verdient, und ich leide mit dem Team. Wir haben dieses Wochenende gute Fortschritte gemacht, brauchen aber mehr Zeit auf der Maschine, um die Probleme auszubügeln, insbesondere die mit der Elektronik. Das Rennen heute hat uns aber wirklich Mut schöpfen lassen und wir hoffen, dass wir in Estoril ein gutes Ergebnis erzielen können."

Teambesitzer Paul Bird

„Man kann aber auch echt Pech haben – kaum ist ein tolles Ergebnis in Reichweite, muss James eine Runde vor Ende abbrechen. Die Jungs haben tolle Arbeit geleistet, vor allem, wenn man bedenkt, dass es erst unser zweites Grand-Prix-Rennen ist. Um ehrlich zu sein, ist James gut gefahren und hatte sogar Fahrer von Rossis Kaliber in Sichtweite. Wir werden eine Menge von diesem Wochenende mitnehmen und weitere Fortschritte in Estoril machen. Und diejenigen, die der Meinung waren, dass wir in dieser Rennsaison nur dem Füllen der Startpositionen dienen, dürften wir eines Besseren belehrt haben."

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