Petrucci: "Ich muss an meinem Fahrstil arbeiten"

Freitag, 24 Februar 2012

Der Italiener, der den Ioda Racing CRT Prototypen entwickeln soll, hat beim ersten echten Test mit der neuen Maschine diese Woche in Jerez entdeckt, was er zu tun hat.

Obwohl er nach Jerez kam, nachdem er die Maschine im Januar bereits bei einem Privattest am italienischen Kurs in Magione gefahren hatte, konnte Danilo Petrucci erst bei den drei Testtagen an der andalusischen Strecke in dieser Woche eine erste echte Einschätzung des Ioda CRT Prototypen abgeben.

Die Zeit auf der Strecke wurde für den Italiener dadurch verkürzt, dass er zwei Stürze hatte, den ersten am Dienstagnachmittag und den zweiten am Mittwochmorgen. Dennoch hatte der 21-Jährige nach dem Test eine sehr genaue Ahnung davon, was noch nötig ist, damit Ioda bei den Vorbereitungen auf das erste MotoGP™ Rennen 2012 Fortschritte macht.

"Ich verlor wegen der Stürze beinahe einen ganzen Tag", klagte er am Ende des dritten und letzten Tages. "Das ist schade, denn wir haben viel Potential gezeigt. Die Maschine wurde in nur einem Monat aufgebaut, es ist also ein Wunder, dass wir überhaupt hier sind. Wir haben einen Superstock-Motor, Stahlbremsen, die Maschine ist praktisch von der Stange und ich fuhr eine 1:41.6, was eine gute Zeit ist. Wir sind nahe an den Anderen, also bin ich glücklich."

Petrucci begann am Montag mit seiner Arbeit und fuhr das neue von Ioda entworfene Chassis zum ersten Mal. Er beendete den Tag mit einer Zeit von 1:43.3, die er dann am Dienstag aufgrund seines Sturzes, der den Testtag verkürzte, nicht verbessern konnte. Am Mittwoch setzte er seine Arbeit fort, fuhr 62 Runden und steigerte seine Zeit um 1,7 Sekunden. Noch wichtiger war aber, dass er und das Team entdeckten, woran vor dem nächsten Test gearbeitet werden muss, der am 8. und 9. März im Motorland Aragon gefahren wird.

"Ich muss an meinem Fahrstil arbeiten", sagte der Vizemeister des Superstock 1000 Cups von 2011. "Mein Fahrstil ist anders als bei anderen Fahrern, sie sind an kraftvolle Maschinen und Bridgestone-Reifen gewöhnt. Wir werden auch an der Elektronik arbeiten müssen. Jetzt warten wir einfach auf den nächsten Test im März, wo wir die finale Version der Maschine haben werden, das wird die gleiche sein, die wir beim ersten Grand Prix in Katar einsetzen."

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