Gute Fortschritte bei Dovizioso und Crutchlow in Malaysia

Freitag, 2 März 2012

Der Regen machte den MotoGP™ Test auf dem Sepang International Circuit zu keinem einfachen Unterfangen, dennoch beschlossen ihn die Monster Yamaha Tech 3 Team Fahrer Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow zufrieden.

Heftige Regenschauer verkürzten die Streckenzeit für die Fahrer beim Test, doch sie konnten ihn dennoch insgesamt gut nutzen. Der letzte Tag blieb trocken, so dass die Entwicklung der Yamaha YZR-M1 1000cc weiter voran getrieben werden konnte.

Dovizioso zeigte sich gut aufgelegt, er absolvierte 54 Runden und fuhr eine persönliche Bestzeit von 2:00.802 Minuten, womit er sich auf Rang drei einordnete, 0.329s hinter dem Tagesschnellsten Casey Stoner.

Der Italiener hat sich fast vollständig von seiner Schlüsselbeinverletzung erholt und arbeitete einen voll gepackten Testplan ab. Unter anderem experimentierte man mit der Sitzposition, so dass er sich wohler mit der YZR-M1 fühlt. Zudem testete er eine überarbeitete Motorabstimmung, mit der man besser in die Kurven hinein fahren kann und absolvierte einen 15-Runden Longrun, um den Abbau der Reifen zu testen.

Auch Cal Crutchlow zeigte sich nach dem zweiten Test in Sepang hoch zufrieden, vor allem mit dem Motor. Der 26-Jährige erzielte eine Bestzeit von 2:00.986 Minuten und lag damit nur 0.1s hinter Factory Yamaha-Fahrer Jorge Lorenzo.

Andrea Dovizioso :
“Abgesehen vom Regen, der uns zwei Tage beeinflusst hat, war es ein wirklich guter Test und ich bin sehr zufrieden. Ich konnte meine ersten Runden mit der Yamaha im Nassen absolvieren und ich hatte ein gutes Gefühl. Der Motor lief rund und ich habe das Rutschen ganz gut in den Griff bekommen. Wichtig ist auch, dass es mir körperlich wieder gut geht, meine Schulter ist dieses Mal viel besser in Schuss gewesen. Dadurch konnte ich das Potential der YZR-M1 viel besser einschätzen. Ich fühle mich viel wohler mit der Maschine und mit der Rundenzeit bin ich auch zufrieden, ich verstehe alles viel besser, da haben wir gute Fortschritte gemacht. Ich mag den neuen Motor, denn er hilft bei der Kurveneinfahrt, das ist eine der Stärken von Yamaha. Ich habe auch einen Longrun absolviert, es war wichtig die Charakteristik der Maschine zu ergründen und den Abbau der Reifen. Etwas Arbeit liegt noch vor uns, aber wir sind schon auf einem sehr gutem Level. Jetzt freue ich mich auf Jerez, denn das ist eine ganz andere Strecke und dort herrschen auch andere Temperaturen.“

Cal Crutchlow:
"Ich bin wirklich glücklich, denn das Wetter hat zwar an den ersten beiden Tagen eine große Rolle gespielt, aber wir hatten heute ein bisschen Zeit auf trockener Strecke und konnten mit dem Bike gute Fortschritte machen. Ich mag den neuen Motor von Yamaha und Respekt an sie, denn sie haben wirklich hart gearbeitet und haben für den Saisonstart gute Verbesserungen gebracht. Ich bin mit meiner Rundenzeit glücklich, denn das ist insgesamt nicht meine Lieblingsstrecke und ich bin Fünftschnellster und sehr nah an den Top-3 dran. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass ich sehr konstant bin und das ist etwas, das ich im Vergleich zum letzten Jahr verbessern konnte. Das gibt mir viel Vertrauen und Mut und ich genieße das Fahren auf der 1000er wirklich. Ich bin einen Longrun von 12 Runden gefahren und die neuen Reifen sind ziemlich gerutscht. Das machte es sehr anstrengend, aber ziemlich gut. Allerdings sieht es danach aus, dass das Schonen der Reifen Wichtiger denn je sein wird. Das Bike funktioniert in Sepang, aber nun bin ich gespannt, wie es in Jerez fährt. Das ist eine komplett andere Strecke und das Wetter wird viel kühler sein, also wird uns das einen weiteren Hinweis auf das Potential des Bikes geben."

Fotos:

Mehr News öffnen

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
MotoGP VIP VILLAGE™