Barberá erstmals in erster Startreihe in der Königsklasse

Pramac Mugello QP
Samstag, 14 Juli 2012

Pramac Racing Team-Pilot Héctor Barberá zeigte im Qualifying zum Gran Premio d'Italia TIM heute in Mugello eine großartige Leistung und sicherte sich an Bord seiner Satelliten-Desmosedici erstmals eine Platzierung in der ersten Startreihe in der Königsklasse.

Der Spanier war begeistert von seiner Leistung auf der toskanischen Strecke: „Es ist das erste Mal, dass ich es in die erste Startreihe geschafft habe und ich bin sehr glücklich, denn dieses Jahr haben wir vier Yamahas und vier Hondas in der Startaufstellung, die schwer zu schlagen sind. Und unser Motorrad ist nicht offiziell; es ist eine Satelliten-Maschine. Aber das Team ist auf einem sehr hohen Niveau und hat dieses Wochenende sehr gut gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden."

Der Valencianer machte seine schnellste Runde heute ohne die Hilfe eines anderen Fahrers und nutzte die Gelegenheit, einige seiner Rivalen, die ihn beschuldigten, dass er immer vom Windschatten anderer profitiere, zum Schweigen zu bringen. „Die Fahrer, die das sagten, haben Maschinen , um zu gewinnen, aber ich habe ein Motorrad, dass seit dem letzten November unverändert ist. Es hat sich nie weiterentwickelt.“, sagte Barberá.

„Ein Motorrad wird in der Fabrik geboren und dann mit Hilfe von vielen Ingenieuren weiterentwickelt, wir haben ein sehr einfaches Motorrad, mit einem Ingenieur und sonst nichts. Manchmal benötigt man Hilfe, um Fortschritte machen zu können. Wie gesagt, vier Yamahas, vier Hondas und zwei offizielle Ducatis sind sehr schwer zu schlagen. Wenn alle für dich arbeiten, ist es einfach alleine zu fahren, aber es gibt einige Strecken, wo das nicht passiert. Ich bin außerdem der einzige Fahrer auf diesem Bike, denn Abraham ist keine Referenz im Moment.“

Manchmal ist es wichtig zu sehen, wie andere mit deinem Motorrad zurecht kommen. Das tun alle hier. Hayden und Valentino - und umgekehrt. Wir gehen unseren eigenen Weg, auf unsere eigene Art und Weise, und alles ist komplizierter. Es stimmt, dass ich in den letzten Minuten des Trainings nach einem Windschatten suche, ebenso wie Valentino. Nicht als er noch auf der Yamaha unterwegs war. Es bedeutet, dass du Hilfe benötigst, um im Qualifying weiter vor zu kommen."

Über seine Chancen im Rennen an diesem Sonntag, sagte Barberá: „Wir haben einen guten Job gemacht, aber ein Rennen zu gewinnen, würde bedeuten, die beste Ducati zu haben. In den Augen der Medien und anderer bleiben wir dieselben, aber es ist unser Ziel und unsere Hoffnung, und jedes Mal kommen wir diesem Ziel näher. Wir haben die Pace, mit den Ducatis mitzuhalten, und vielleicht sogar auf den sechsten oder siebenten Platz zu landen, das wäre ein gutes Ergebnis."

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