Stoner stürmt zur zweiten Polepositon 2012

Samstag, 2 Juni 2012

Das Repsol Honda Team zeigte eine starke Performance im heutigen Qualifying zum Grand Prix von Katalonien, die fünfte Runde der MotoGP Weltmeisterschaft, mit Casey Stoner auf der Poleposition und Dani Pedrosa auf dem fünften Platz.

Stoner, welcher in den vergangenen 12 Monaten jedes Rennen in Spanien gewonnen hat, sicherte sich die zweite Pole des Jahres und die 40te seiner Karriere (davon36 in MotoGP) mit einer Zeit von 1:41,295 und wird alles geben, um seinen Sieg von 2011 hier zu wiederholen.

Pedrosa, Schnellster der Morgensession, ist sich sicher, dass er morgen einen seiner Markenzeichen-Starts hinbekommt. Mit Stoner an der Spitze der Zeitenliste kämpfte auch Dani bis zwei Minuten vor Schluss für die Pole, doch Ausgangs des dritten Sektors, 0,080 Zehntel von seinem Teamkollegen entfernt, kam er in Runde 10 von der Strecke ab und verpasste die erste Startreihe um gerademal eine Zehntelsekunde.

Casey Stoner

"Wir nutzten das Qualifying als eine weitere Trainingseinheit, da in den 45-Minuten-Sessions nicht immer genügend Zeit bleibt, um alles auszutesten. Heute morgen haben wir viel mit dem harten Reifen probiert, so haben wir am Nachmittag bei den heißen Bedingungen mehr mit den weichen Reifen gearbeitet, um besser zu sehen, ob wir damit eine Renndistanz gehen können. Ich war oft in der Box während der Session, um einige wenige Dinge auszuprobieren, in der Hoffnung das Chattering-Problem in den Griff zu bekommen, denn sobald ich ans Gas gehe, fängt das Bike hinten an zu rattern und das macht die Dinge ziemlich schwierig. Gegen Ende der Session konnten wir das leicht verbessern, aber ich denke wir müssen vor dem Rennen noch einen Schritt weitergehen. Morgen wird sicherlich die Reifenabtragung groß sein, somit müssen wir sehen was passiert, aber ich bin happy, von der Pole zu starten.”

Dani Pedrosa

"Es war ein schwieriges Qualifying, denn den Großteil der Session habe ich damit verbracht, die gebrauchten weichen Reifen zu testen, wodurch ich unten in der Klassifikation zu finden war. Aber ich habe mir keine Sorgen gemacht, denn ich wusste, dass zwei neue weiche Reifen für den Schluss des Qualifying warteten. Als wir den ersten montiert hatten, konnte ich meine Rundenzeiten sofort verbessern und ich rutschte auf den zweiten Platz. Dann in meiner letzten fliegenden Runde bremste ich zu spät, hatte dadurch einen Rüttler auf dem Bike und kam dabei zu weit raus. Es ist schade, denn ich habe meine Chance auf die Poleposition oder mindestens die erste Startreihe verpasst. Trotzdem bin ich mit unserer Arbeit, die wir gestern und heute erledigt haben, zufrieden, denn das ist immer das Wichtigste für mich. Wir werden sehen, ob ich mit meinem Team das Motorrad für morgen noch mehr optimieren kann, um 100% im Rennen geben zu können.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda Team.

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