Pedrosa Trainingsschnellster trotz widriger Bedingungen

Freitag, 27 April 2012

Das Grand-Prix-Rennen von Spanien, das die zweite Station bei der MotoGP™-Weltmeisterschaft 2012 darstellt, nahm heute auf der Rennstrecke von Jerez ihren Anfang, bei dem sich Dani Pedrosa von Repsol Honda, der am Sonntag zum 100. Mal in der Königsklasse starten wird, mit seiner schnellsten Runde von 1:50,780 an die Spitze der Zeitenliste setze, während sein Teamkollege Casey Stoner die vierte Position beanspruchte.

Die freien Trainingssitzungen am ersten Tag wurden immer wieder von Regen unterbrochen. Die Repsol Honda-Fahrer fuhren am Vormittag nicht aus den Boxen und sowohl Dani als auch Casey arbeiteten am Nachmittag an der Regenabstimmung, um sich auf das bevorstehende erste Rennen auf europäischem Boden vorzubereiten, das wahrscheinlich bei Regen stattfinden wird.

Dani Pedrosa

„Der Tag war aufgrund der Wetterbedingungen seltsam. Am Vormittag entschieden wir uns, nicht auf Piste zu fahren, weil die Strecke nicht ausreichend nass war, und am Nachmittag hatten wir dann mehr oder weniger dieselben Bedingungen, aber wir mussten einige Runden fahren und unseren Rhythmus finden. Das erste Gefühl auf dem Motorrad war positiv, die Maschine fühlte sich gut an und ich fahre gut, aber für morgen hoffe ich auf besseres Wetter – entweder ganz trocken oder ganz nass. Auf jeden Fall ist es wichtig für uns, morgen ein gutes Qualifying zu fahren, und wir werden clever und schnell sein müssen, denn die Bedingungen können sich ganz rasch ändern und in einem Moment kann sich die Gelegenheit bieten, die Rundenzeit für die Pole-Position zu fahren, während das einen Moment später in einer Katastrophe endet. Wir müssen einfach konzentriert bleiben und versuchen, gute Arbeit zu leisten."

Casey Stoner

„Es war ein seltsamer Tag, aber zumindest konnten wir einige Runden fahren, um zumindest so eine Art von Gefühl unter nassen Bedingungen zu entwickeln. Wir sind noch einmal in die Boxen gefahren, um zu versuchen, dass die Maschine am Heck mehr Grip hat, und als wir schließlich wieder rausfuhren, war die Strecke zum Teil schon abgetrocknet und die Bedingungen wechselten ständig, wir konnten also nicht wirklich ein gutes Verständnis für das Motorrad entwickeln. Gegen Ende waren wir im Vergleich zu den Übrigen schnell, aber das machte dann auch keinen Unterschied mehr. Es war einfach einer dieser Tage, von denen man nicht viel mitnehmen kann. Wir wissen, dass wir einige Dinge verbessern müssen, wenn es weiterhin nass ist; hoffentlich können wir morgen Vormittag viel Zeit auf der Strecke verbringen, bevor das Qualifying am Nachmittag stattfindet. Momentan fühlt sich mein Arm okay an, man kann das aber nicht genau einschätzen, denn unter Bedingungen wie diesen beansprucht man ihn auch nicht so wie unter trockenen Bedingungen."

Pressemitteilung vom Repsol Honda Team

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