Sieg für Pedrosa, Stoner erkämpft vierten Platz

Sonntag, 19 August 2012

Das Repsol Honda Team hat das zweite Rennen in Amerika in dieser Saison, den Red Bull Indianapolis Grand Prix, mit einer weiteren fantastischen Leistung abgeschlossen.

Dani Pedrosa hat in Indy alles abgeräumt, was es gab - Pole-Position, Streckenrundenrekord und seinen zweiten Saisonsieg 2012- alles an einem unglaublichen Wochenende. Es ist auch sein zweiter Sieg auf dieser Strecke und der 40. seiner WM-Karriere in allen drei Klassen. Pedrosa überquerte die Ziellinie 10,8 Sekunden vor Lorenzo und Repsol Honda-Teamkollege Casey Stoner feierte, unter Berücksichtigung seiner körperlichen Verfassung, eine gewaltige vierte Position. Der aktuelle Weltmeister ertrug unglaubliche Schmerzen in seinem rechten Sprunggelenk, welches er sich gestern im Qualifying bei einem Sturz verletzte.

Dani Pedrosa

„Ich bin extrem glücklich über diesen Sieg und möchte dem ganzen Team für die tolle Arbeit, die sie an diesem Wochenende geleistet haben, gratulieren, das Motorrad war perfekt. Es war zu Beginn des Rennens schwierig, weil das Tempo von Anfang an sehr hoch war. Ich konnte an Ben Spies vorbeigehen, aber ich blieb ruhig, denn ich wusste, dass ich heute das Tempo hatte, um für den Sieg zu kämpfen. Als ich die Führung übernahm, konnte ich ein paar sehr starke Runden machen, um eine Lücke herauszufahren. Dann machte ich in Kurve zwei einen Fehler und bin in den Leerlauf geraten, dadurch konnte Jorge eine Sekunde zu mir aufholen. Aber ich war in der Lage, mein Tempo wiederzuerlangen und konnte es bis zum Schluss halten. Jorge, denke ich, begann, ein wenig mit dem weichen Hinterreifen Probleme zu bekommen. Wir konnten unseren zweiten Saisonsieg holen und jeder Punkt ist wichtig. Ich möchte Casey für sein Ergebnis gratulieren; er ist in seinem Zustand ein hervorragendes Rennen gefahren und ich bin sicher, dass er in Brünn wieder stark sein wird.“

Casey Stoner

„Ich bin auf jeden Fall enttäuscht, wie das Wochenende verlaufen ist. Wir hatten einen starken Start am Freitagmorgen und dann ein paar wenige Probleme am Freitagnachmittag im FP2. Wir haben gezeigt, dass wir das Tempo für die Pole-Position hatten und um den Sieg hätten kämpfen können, aber leider hatte ich einen heftigen Sturz im Qualifying. Die Verletzungen, die ich dabei davontrug, machten die Dinge schwierig für uns und wir verloren wertvolle Zeit auf der Strecke, um am Set-up zu arbeiten. Heute Morgen im Warm-up habe ich eher versucht, mich auf dem Motorrad einzurichten und ein Gefühl zu bekommen, als an einem Set-up zu arbeiten. Das Rennen war genauso schwierig, wir hatten einen mäßigen Start und haben ein paar Plätze verloren, sodass ich mich wieder nach vorn kämpfen musste. Sobald ich das geschafft hatte, hatte Ben unglücklicherweise einen Defekt am Bike und ich fand mich inmitten von Rauch wieder, unsicher, wo ich hin fahre und wo ich eventuell dagegen fahre und ich verlor erneut ein paar Positionen. Am Ende des Rennens war es fast unmöglich, das Tempo zu halten. Die Schmerzmittel, die ich nahm, ließen auf halbem Weg allmählich nach und ich kompensierte meine Verletzung mit der anderen Seite meines Körpers. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Es war frustrierend, das Podium an Andrea abgeben zu müssen, aber wir haben alles gegeben und zumindest konnte ich fahren und einige Punkte mitnehmen.“

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda Team.

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