Repsol Honda Team bestimmt Tempo in Le Mans

Freitag, 18 Mai 2012

Nachdem Casey Stoner bei der offiziellen Pressekonferenz vom gestrigen Tag seine Rücktrittspläne zum Ende der laufenden Rennsaison angekündigt hatte, fuhr er heute beim ersten Trainingstag auf der Rennstrecke von Le Mans mit 1:33,740 die schnellste Zeit.

Sein Teamkollege Dani Pedrosa beendete den Tag mit nur einem geringen Rückstand von zwei Zehnteln hinter dem Australier mit einer Rundenzeit von 1:34,005. Das Repsol Honda Team verzeichnete einen positiven Start für das Grand-Prix-Rennen von Frankreich, nachdem beide Werksfahrer bereits am Vormittagstraining eine gute Geschwindigkeit vorlegten und sich beim ersten Einsatz der 1.000-ccm-Maschinen den ersten bzw. zweiten Platz auf der Zeitenliste sicherten. Am Nachmittag konnte Stoner nach einem geringfügigen Anstieg der Streckentemperatur seine Zeit um 0,6 Sekunden verbessern, während sich Pedrosa um 0,9 Sekunden steigerte.

Casey Stoner

„Die Sitzungen heute sind ziemlich gut für uns gelaufen. Heute haben wir doch tatsächlich versucht, Chattering zu erzeugen und die Zeit auf der trockenen Piste optimal zu nutzen, um das Problem besser zu verstehen und für die restliche Saison einige Verbesserungen vorzunehmen. Wir sind froh, einen Teil der Sitzungen nutzen und uns auf die Beseitigung des Chatter-Problems konzentrieren zu können, anstatt uns sofort Gedanken über die Abstimmung zu machen. Gegen Ende des Tages ist dann etwas Chattering aufgetreten, nachdem wir zum harten Vorderreifen gewechselt haben, und hoffentlich bleibt das Wetter morgen trocken, sodass wir unsere Arbeit daran fortsetzen können. Nach der Ankündigung gestern habe ich mich um Einiges erleichtert gefühlt, als ich heute Morgen auf die Maschine gestiegen bin. Bei den letzten beiden Rennen sind mir eine Menge Gedanken durch den Kopf gegangen und dieses Wochenende fühle ich mich schon besser, nachdem ich das losgeworden bin. Jetzt können wir uns auf den Rest der Saison konzentrieren und versuchen, sie zu genießen."

Dani Pedrosa

„Insgesamt hatte ich ein ziemlich gutes Gefühl; normalerweise ist die Strecke bei so niedrigen Temperaturen sehr rutschig, aber die Reifen haben gut funktioniert, das Gripniveau ist gut und wir haben zwei gute Trainingssitzungen hinbekommen. Es liegt noch einige Arbeit vor uns, vor allem bei der Kurveneinfahrt, aber der erste Eindruck war soweit positiv. Es scheint, als müssten wir mit niedrigeren Temperaturen Regen rechnen, also war es hilfreich, die Zeit im Trockenen zu nutzen, um das Gefühl für eine Strecke wie diese zu bekommen, auf der es ständig zu Wheelies kommt. Ich habe den neuen Vorderreifen von Bridgestone heute nicht getestet, würde das aber gerne morgen tun, sofern es nicht regnet."

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda Team

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