Pedrosa an Tag eins in Führung - Stoners Comeback mit technischen Problemen

Freitag, 12 Oktober 2012

Das Repsol Honda Team setzte am ersten freien Trainingstag zum Grand Prix von Japan mit Dani Pedrosa an der Spitze und Casey Stoner an siebter Position die Messlatte hoch an.

Pedrosa knüpfte an seine Leistung vom letzten Rennwochenende in Aragón an und fuhr mit 1:46,088 im FP2 die schnellste Zeit des Tages. Dabei testete er an einem perfekten Tag in Motegi mit Temperaturen bis 23 Grad sowohl die harte als auch die weiche Mischung der Bridgestone-Hinterreifen. Dani fuhr außerdem innerhalb des Streckenrekords, den er im vergangenen Jahr mit 1:46,090 aufstellte.

Stoner, der nach seiner Verletzungspause, die ihn seit Indianapolis zum Nichtstun zwang, zurückgekehrt ist, hatte einen schwierigen Morgen, nachdem ihm nach einem ungewöhnlichen technischen Problem zu Beginn der Sitzung nur noch ein Motorrad für das Training blieb. Der Australier kämpfte auch am Nachmittag mit Setup-Problemen und verlor wertvolle Zeit, um auf der Strecke zu fahren, wo er sich mit seiner Honda RC213V neu bekannt machte und seinen Fahrstil an sein heilendes Sprunggelenk anpassen musste. Er beendete den Tag auf der siebten Position, 0,890 Sekunden hinter Teamkollege Pedrosa.

Dani Pedrosa

„Heute war ein perfekter Trainingstag. Die Streckenbedingungen waren sehr gut, die warmen Temperaturen haben dazu beigetragen, ebenso wie der neue Asphalt, somit konnten wir unsere Arbeit tun. Das Hauptziel heute war, die Reifen zu testen und wir konnten sowohl mit der harten als auch mit der weichen Mischung einige gute Runden abliefern. Der Asphalt ist neu und der Grip ist recht gut, so dass die Rundenzeiten von Anfang an ziemlich schnell waren. Wir haben auch einiges an der Federung und am Mapping erarbeitet. Daran werden wir morgen weitere Verbesserungen vornehmen.”

Casey Stoner

„Der heutige Tag war ein wenig enttäuschend, heute Morgen hatten wir einen Fehler mit dem ersten Motorrad, wodurch wir wertvolle Zeit verloren haben. Dann in der zweiten Session hatten wir ein Problem mit der Bremse und ich verbrachte viel Zeit in der Box, um auch für dieses Problem eine Lösung zu finden. Wir haben die zwei Sitzungen über versucht, eine gute Balance mit dem Motorrad zu finden; natürlich ist das Gefühl noch nicht 100%, daher wollte ich zuerst einen vernünftigen Eindruck bekommen, bevor ich mit dem Motorrad mehr Risiko eingehe. Im Moment bereiten mir die Beschleunigungs-Punkte die meisten Schwierigkeiten, denn es gibt viele Bereiche auf dieser Strecke, wo das Motorrad mit dem Vorderrad vom Boden abhebt und man den Körper und das Gewicht über der Front halten muss. Leider lässt sich mein Fuß nicht weit genug biegen, damit ich mich weiter vorbeugen kann. Daher muss ich mich nach vorne ziehen, was wiederum auf die Arme geht, da sie viel härter arbeiten müssen als üblich. Morgen werden wir weitersehen.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda Team.

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