Pedrosa Zweiter, Stoner Fünfter bei spannender Quali in Jerez

Samstag, 28 April 2012

Die Qualifikation auf der Rennstrecke von Jerez war die erste niederschlagslose Sitzung an diesem Wochenende und die Fahrer von Repsol Honda verloren keine Zeit bei der Abstimmung ihrer RC213V-Maschinen.

Zu Anfang der Sitzung wechselten die Fahrer mit den schnellsten Zeiten ununterbrochen, doch 30 Minuten nach Beginn der Qualifikation drohte erneut Regen. Da nur wenige Tropfen fielen, konnten Dani wie auch Casey ihre Vorbereitung fortsetzen und auf der Jagd nach der schnellsten Zeit Druck machen. In den letzten fünf Minuten entwickelte sich ein wahres Duell, bei dem sich Jorge Lorenzo von Yamaha als stärker erwies und die Pole-Position endgültig für sich beanspruchte, während Dani ihm mit nur 0,135 Sekunden Rückstand dicht auf den Fersen folgte. Casey verpasste die erste Reihe in der Startaufstellung um nur 0,014 Sekunden und wird vom fünften Platz starten.

In den vergangenen sechs Jahren ist Dani stets von der ersten oder zweiten Position in der Startaufstellung gestartet (1. Startposition: 2007 und 2010, 2. Startposition: 2008, 2009, 2011 und 2012).

Dani Pedrosa, 2. Startplatz (1:39,667)

„ Es war eine richtig gute Qualifikation. Es war schwierig herauszufinden, wie viel man pushen muss, denn es gab einige nasse Bereiche und man konnte ganz schnell Fehler machen. Nach so vielen Runden auf Regenreifen im freien Training fühlt sich die Maschine mit Slicks ganz fremd an, aber man hat keine Zeit zu verlieren und muss sofort eine gute Rundenzeit fahren. Ich bin ziemlich angetan von der Zeit und sehr froh, aus der ersten Reihe zu starten. Wie haben hier in Jerez beim Test und auch im freien Training das ganze Wochenende gut abgeschnitten, sowohl bei Nässe als auch im Trockenen, aber wir müssen uns ungeachtet der Verhältnisse auf ein schwieriges Rennen morgen gefasst machen und ich will hier vor meinen Fans ein gutes Rennen fahren“.

Casey Stoner, 5. Startplatz (1:40,577)

„Das Qualifying lief nicht so gut, die Verhältnisse waren das ganze Wochenende über schrecklich, mit einer halbtrockenen bis ganz nassen Strecke, darum konnten wir noch kein Setup für die Maschine vorbereiten. Das ist etwas frustrierend, wir hatten gehofft, in der ersten Reihe mit dabei zu sein, aber unter diesen Bedingungen wollte ich auch nicht zu viel riskieren. Es gab zahlreiche Stürze und die nassen Stellen auf der Strecke waren extrem rutschig. Trotzdem gibt es immer noch eine Differenz von einer halben Sekunde, die ich nicht auf die Strecke schieben kann. Die Einstellungen sind noch nicht optimal und heute Nacht werden wohl noch daran arbeiten. Bis wir morgen das Wetter kennen, wissen wir nicht wirklich, was wir zu erwarten haben, und das macht alles ziemlich schwierig“.

Pressemitteilung von Repsol Honda

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