Salom verringert Abstand zu den Führenden

Freitag, 31 August 2012

Durch sein zweites Podium in Folge am vergangenen Wochenende im Tschechien-GP holte RW Racing GP-Pilot Luis Salom in den Moto3™-Rankings weiter zu den Führenden auf.

Das Rennen startete auf einer nassen, aber schnell trocknenden Strecke. JHK T-Shirt Laglisse-Pilot Efrén Vázquez übernahm auf Regenreifen in der ersten Runde die Führung vor Mapfre Aspar Team Moto3-Pilot Jonas Folger, der auf Slicks unterwegs war. Die beiden hatten einen riesigen Vorsprung bis die Reifen von Vázquez begannen nachzulassen und Folger an ihm vorbeiziehen konnte. Nach der Hälfte des Rennens hatte der Deutsche einen Vorsprung von 10 Sekunden auf die Verfolgergruppe mit Tabellenführer Red Bull KTM-Ajo-Pilot Sandro Cortese, Blusens Avintia-Pilot Maverick Viñales und Luis Salom.

Zwei Runden vor Schluss fuhr Salom die schnellste Runde des Rennens und zeigte damit, wie viel er noch in Reserve hat. In der vorletzten Kurve ging er an Cortese vorbei und schaffte es, bis zur Ziellinie vor dem Deutschen zu bleiben. Mit dem zweiten Platz gewann Salom einige wertvolle Punkte in der Meisterschaftswertung dazu und reduzierte die Lücke zu Viñales auf 19 Punkte.

Luis Salom

„Der Plan von meinem Teamchef Johan und mir war, an Cortese und Viñales dranzubleiben. Dies tat ich, obwohl ich hätte Jonas Folger nicht entkommen lassen sollen. Ich habe zu Beginn des Rennens zu viel Zeit verloren und habe geschlafen als Folger mich überholte und mit Vázquez und Khairuddin davongefahren ist. Danach konnte ich mich nicht mehr absetzen. Am Ende habe ich nur noch gepusht und gepusht und habe alles gegeben, was ich hatte, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. 45 Punkte in zwei Rennen - ein Sieg und ein zweiter Platz - ist ein tolles Ergebnis.“

Johan Stigefelt, Teammanager

„Wenn das Rennen zwei oder drei Runden länger gedauert hätte, hätten sie Folger eingeholt und Luis hätte das Rennen gewinnen können. Auf der anderen Seite hätte Luis am Anfang ein wenig aufmerksamer sein können, als ein paar Fahrer sich abgesetzt haben. Er war ein wenig zu vorsichtig. Aber danach ist es leicht zu sagen, was sie hätten oder nicht hätten tun sollen. Es ist, was es ist und jeder tat das Beste, was er konnte. Als Team sind wir glücklich. Unsere Mannschaft, KTM, Kalex und Öhlins haben einen tollen Job gemacht.“

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