Optimistischer Spies peilt Podium in Jerez an

Dienstag, 24 April 2012

Nach einem komplizierten Start in die Rennsaison bei der Eröffnungsrunde der MotoGP™-Weltmeisterschaft in Katar ist Factory Yamaha-Fahrer Ben Spies entschlossen, sich beim bevorstehenden Rennen in Jerez am kommenden Wochenende nicht unterkriegen zu lassen, und peilt einen Platz auf dem Podium an.

Der Amerikaner quälte sich auf dem Losail International Circuit durch ein kräftezehrendes Rennen, das er aufgrund chronischer Chatter-Probleme abgeschlagen auf dem 11. Platz beendete, nachdem schon die Abstimmung seines Motorrads durch Stürze im Training erschwert worden war. Die Rennstrecke in Andalusien ist für Spies mit noch schlechteren Erinnerungen verbunden, denn hier schied er im letztjährigen Rennen, das unter sehr nassen Bedingungen stattfand, durch einen Sturz von der zweiten Position nur drei Runden vor Schluss vorzeitig aus, und auch im Jahr 2010 konnte er das Rennen in Jerez nicht beenden.

Der ehemalige World Superbike-Champion blickt dem Rennen mit einer positiven Gesamtstimmung entgegen und ist der Ansicht, dass er ausreichend Pace und Selbstvertrauen mitbringt, um in dieser Runde ernsthaft um einen Platz auf dem Podium kämpfen zu können.

Spies: „Ich fühle mich gut. Ich konnte noch keine tollen Ergebnisse in Jerez erzielen, aber da der Test dort für uns wirklich positiv verlaufen ist, bin ich zuversichtlich. Die Yamaha M1 läuft auf allen Strecken, auf denen wir bisher gewesen sind, gut. Nach einem schwierigen Start in Katar habe ich mir zum Ziel gesetzt, Jerez zu einem Neuanfang der Saison zu machen, und ich werde mein Bestmögliches tun, um dieses Ziel auch zu erreichen. Mit Ausnahme des Rennens lief das Wochenende in Katar gut – wir fahren eine starke Pace, das Motorrad ist konkurrenzfähig und ich fahre gut, wir müssten also ein erfolgreiches Wochenende haben."

Spies wird zweifellos von seiner Leistung in der Vorsaison auf der 4,423 km langen Strecke gestärkt, auf der den offiziellen MotoGP™-Test auf der Yamaha YZR-M1 als Vierter beendete und nur 0,715 Sekunden Rückstand auf Casey Stoner von Repsol Honda zu Beginn des Jahres hatte.

Teamdirektor Massimo Meregalli schließt sich der Einschätzung von Spies an: „Nach Jorges Sieg in Katar treten wir in Jerez in der bestmöglichen Form an. Die Mannschaft ist äußerst zuversichtlich, dass wir auch weiterhin solide Ergebnisse liefern können. Trotz der Schwierigkeiten im eigentlichen Rennen hatte Ben in Katar ein leistungsstarkes Wochenende im Training, wir wissen also, dass er gegenüber seinen Rivalen äußerst kompetitiv sein kann. Als wir hier zu Beginn des Jahres getestet haben, war die 1.000er M1 sofort schnell, wir gehen also davon aus, dass wir am Freitag auch so starten können.

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