Riesenpech für Folger im Saisonfinale in Valencia

Dienstag, 13 November 2012

Jonas Folger hatte ein technisches Problem und musste von der Boxengasse aus starten, bevor er in Runde sieben schließlich ganz aufgeben musste. Temkollege Luca Amato hingegen hatte Probleme, auf der nassen Piste ein gutes Gefühl zu bekommen.

Jonas Folger war der Pechvogel am Renntag beim Gran Premio de la Valenciana. Der 19-jährige Vollblut-Racer hätte eigentlich von der Poleposition starten sollen, doch wegen eines technischen Problems an seiner Rennmaschine während der Besichtigungsrunde zur Startaufstellung, arbeitete seine Crew noch, als die Lichter der Startampel bereits erloschen waren.

Ein Wetterumschwung am frühen Vormittag sorgte für grundlegend geänderte Bedingungen als tags zuvor während dem Qualifikationstraining. Folger unterstrich mit einer Serie von Bestzeiten auf regennasser Fahrbahn während dem Warm-up, dass er sich auch auf diesem schwierigen Terrain gut zurechtfindet, bis kurz vor Trainingsende ein Motorschaden auftrat. In der Pause bis zum Rennstart wurde der Motor gewechselt und Folger konnte zeitgerecht in die Besichtigungsrunde gehen. In dieser kam es jedoch zu einem weiteren Defekt, und es sollte eine gefühlte Ewigkeit dauern, bis die Kalex KTM in die Boxengasse zurückgebracht wurde. Dort konnte in aller Eile der Schaden behelfsmäßig repariert werden, doch Folger musste dem Feld aus der Boxengasse nachfahren. Seine tolle Aufholjagd mit Rundendzeiten die gleich schnell wie die der Spitzenreiter waren, wurde nach nur sieben Runden wegen Elektronikproblemen gestoppt.

Der zielstrebige Athlet nahm sein Pech gefasst zur Kenntnis und blickt erwartungsvoll der Weltmeisterschaft 2013 entgegen, in der mit seinem spanischen Rennstall MAPFRE Aspar eine gewichtige Rolle um den Titel in der Moto3-Klasse spielen will. Dank einer überragenden zweiten Saisonhälfte beendet Folger die aktuelle Kampagne als Gesamtneunter.

Teamkollege Luca Amato hatte ebenfalls Schwierigkeiten. Er konnte auf der nassen Strecke kein richtiges Gefühl entwickeln und beendete das Rennen auf Platz 22.

Jonas Folger

„Ich denke, mehr Pech an einem Renntag als heute kann man nicht haben. Wenn man unsere unglaubliche Pace über den Verlauf des gesamten Wochenendes betrachtet, ist das Ganze natürlich sehr ärgerlich. Aber nachdem ich nicht um die Weltmeisterschaft oder einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung gekämpft habe, ist es einigermaßen zu verkraften. Schon während dem Warm Up am Vormittag musste ich das Training wegen eines Motorschadens beenden und dann ist in der Besichtigungsrunde zur Startaufstellung ein weiteres mechanisches Problem aufgetreten. In unserem Sport sind wir von der Technik abhängig und solche Dinge können eben auftreten. Ohne Vorwarnung ist der Motor ausgegangen. Schade, denn ich habe mich auch im Nassen sehr wohl gefühlt, und ich bin mir 100 Prozent sicher, dass ich heute um den Sieg hätte mitkämpfen können. Ich wollte die Saison unbedingt mit einem starken Ergebnis beenden und dieses meinem Team widmen. Dennoch bleibe ich weiterhin guten Mutes und positiv gestimmt, denn ich habe seit meiner Ankunft bei MAPFRE Aspar eine tolle Zeit und extrem starke zweite Saisonhälfte erlebt. Zum Glück verändert sich für die kommende Saison nichts, da wir für 2013 zusammen bleiben. Ich möchte 2013 genauso stark sein!”

Luca Amato

„Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich den ganzen Tag kein Gefühl finden konnte; weder im Warm-up, noch im Rennen. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte das Gefühl, dass die Regenreifen in jeder Kurve gerutscht sind, fast so, als wenn ich mit Slicks unterwegs wäre. Die Bedingungen an diesem Wochenende haben uns nicht geholfen, da sie in jeder Sitzung anders waren und es schwer machten, sich anzupassen. Es ist schade, das Jahr so zu beenden, aber ich möchte dem Team für alles, was sie für mich getan haben, danken.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Mapfre Aspar Team Moto3.

 

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