Erstes Moto2™-Podium für Regenmeister West

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Dienstag, 23 Oktober 2012

Regenspezialist Anthony West zeigte auf der nassen Rennstrecke in Sepang seine fantastischen Fähigkeiten, stürmte am vergangenen Sonntag im Moto2-Rennen zum Malaysia-Grand-Prix auf den zweiten Platz und sicherte für sein QMMF Racing Team das bisher beste Grand-Prix-Ergebnis.

Der 31-jährige Australier startete von der 19. Position und überholte in der ersten Runde zehn andere Fahrer. Seine Aufholjagd ging weiter und somit hatte er eine Runde später bereits zu Platz sechs aufgeholt und befand sich nach drei Runden auf Platz vier. Es entstand ein spannender Kampf mit dem Italiener Alex de Angelis, dem Briten Gino Rea und mit Lokalmatador Hafizh Syahrin, so dass die Menge jubelte, wenn die Vierer-Spitzengruppe an den Tribünen vorbei raste. Zwei Runden, bevor das Rennen per Roter Flagge unterbrochen wurde, ließ West Rea und Syahrin hinter sich, um sich hinter Rennsieger de Angelis auf den zweiten Podiumsplatz zu setzen.

Anthony West

„Es ist lange her, seit ich ein Ergebnis wie dieses hatte und ich bin sehr glücklich über mein Comeback auf einem Grand-Prix-Podium. Die letzten zwei Jahre waren sehr schwierig für mich und manchmal hatte mein Selbstvertrauen gelitten. Aber in den letzten beiden Rennen hatte ich mit dem Speed Up-Bike ein immer besseres Gefühl. Dieses Rennen ist jetzt der nächste Anschub für mich, um die Saison stark zu beenden. Das Rennen war verrückt. In den ersten Runden schien es, dass ich ganz leicht einige andere Fahrer überholen konnte. Schließlich hatte ich zu Gino und Alex aufgeholt. Sie legten ein gutes Tempo vor und ich war sehr glücklich, mit ihnen mitfahren zu können. Es war schwierig, denn manchmal sind sie wirklich gute Runden gefahren und andere Male sind sie umher gerutscht, daher hatte ich entschieden, dahinter zu bleiben und das Ganze zu beobachten. Die Bedingungen haben ständig gewechselt; manchmal konnte man hart bremsen und manchmal war die Strecke zu rutschig, um irgendetwas zu tun. Gegen Ende geriet der Regen außer Kontrolle und ich hatte nicht geglaubt, dass ich viel mehr Runden abschließen würde. Als die Roten Flaggen angezeigt wurden, war es eine große Erleichterung!”

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