Spies beendet Dutch TT als Vierter - Lorenzo ins Aus befördert

Samstag, 30 Juni 2012

Yamaha Factory Racing-Pilot Ben Spies sicherte sich in einem harten Rennen zum Iveco TT Assen den vierten Platz, während Lorenzo in der ersten Kurve von Bautista abgeräumt wurde.

Der Texaner hatte einen starken Start und fuhr für den Großteil des Rennens an dritter Position hinter Casey Stoner und Dani Pedrosa. In einem kurzen Kampf konnte er Dovizioso in Schach halten und einen leichten Vorsprung herausarbeiten bis seine Reifen ernsthaft nachließen. Als Ergebnis konnte Dovizioso vorbeigehen und ihn auf den vierten Platz verdrängen.

Teamkollege Jorge Lorenzo erlebte bereits in der ersten Kurve sein bitteres Ende. Der WM-Leader wurde von einem übereifrigen Àlvaro Bautista abgeschossen, der zu waghalsig ankam und sich selbst und Lorenzo ins Kiesbett beförderte.

Ben Spies

"Das Motorrad lief gut heute, ich hatte am Anfang ein paar Probleme mit dem Grip am Vorderrad, aber damit wurde ich fertig. Es gelang mir, vor Dovi zu bleiben und mein eigenes Tempo zu fahren. Sieben oder acht Runden vor Schluss versuchte ich, wegzukommen. Dann verlor ich ein Stück vom Reifen und dann noch ein zweites, ich konnte nichts dagegen machen. Ich hatte gehofft, dass Dovi an mir vorbei geht, denn ich machte mir Sorgen, dass der Reifen explodiert und ich wollte nicht genau vor ihm stürzen. Wir haben Anfang des Jahres ein paar Fehler gemacht, aber in den letzten beiden Rennen hatten wir das Potential, auf dem Podium zu stehen, aber technische Probleme haben das leider verhindert. Motorrad und Team funktionieren sehr gut und ich hatte mich wirklich wohl gefühlt, daher bin ich enttäuscht."

Jorge Lorenzo

"Nun, heute war eine komplette Katastrophe, Àlvaros Manöver war verrückt. Ich habe ihn nach dem Unfall getroffen, er hat sich entschuldigt und wir haben uns die Hand gegeben, aber meiner Meinung nach reicht das nicht aus, um den Unfall zu rechtfertigen. Als ich 2005 in Japan einen Fehler gemacht hatte, wurde ich mit einem Rennen bestraft. Die Rennleitung sagte mir, dass er auf dem Sachsenring von der letzten Startposition aus ins Rennen gehen wird, aber das ist gar nichts. Wir hoffen, dass wir in Zukunft Glück haben und nichts passiert, aber wenn Fahrer nicht richtig bestraft werden, dann werden sie weiterhin solche verrückten Dinge tun wie heute. Ich habe einen großen Bluterguss am Bein, ein harter Aufprall, aber es ist nicht wirklich etwas ernsthaft verletzt. Zum Glück hatten wir einen 25-Punkte-Vorsprung, sonst wären wir jetzt weit zurück. Jetzt haben wir mit Casey Gleichstand, also beginnen wir von Neuen. Die Meisterschaft ist noch lang, wir werden sehen, was passiert."

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

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