Zweite Startreihe für Lorenzo und Spies von Yamaha

Samstag, 5 Mai 2012

Die heutige Qualifikationssitzung für den Grande Prémio de Portugal Circuito Estoril erwies sich für beide Yamaha Factory-Piloten als frustrierend.

Jorge Lorenzo führte die längste Zeit in der Sitzung, bis der Einsatz der roten Flagge aufgrund eines Unfalls unter Beteiligung von Colin Edwards und Randy De Puniet neun Minuten vor Schluss einen Neustart erzwang. Eine Mischung aus starkem Verkehr in Verbindung mit einem Mangel an Vertrauen in bestimmten Kurven hatte zur Folge, dass Lorenzo allmählich nur 0,278 Sekunden hinter der Pole-Zeit auf die vierte Position in der zweiten Startreihe zurückfiel. Dies bedeutet, dass Lorenzo zum ersten Mal seit 2008 in Estoril nicht aus der ersten Reihe der Startaufstellung starten wird.

Nachdem er seine Rennsaison 2012 mit einer hochgradig konkurrenzfähigen Pace endlich wieder endgültig in die richtige Spur bringen konnte, erlitt Ben Spies eine extrem frustrierende Qualifikation, bei der mindestens drei „Hot Laps" durch langsameren Verkehr behindert wurden. Da ihm eine Rundenzeit für die erste Startreihe versagt blieb, wird Spies beim morgigen Rennen an der Seite seines Teamkollegen von der fünften Position aus der zweiten Reihe der Startaufstellung starten.

Jorge Lorenzo:

„Das Hauptproblem für mich war heute, dass ich nicht aggressiv in die Kurven eins und zwei einfahren konnte und in diesem Bereich eine Menge Zeit verloren habe. Insgesamt gibt mir die Maschine kein gutes Gefühl, und diese Rundenzeit war das Maximum, das ich heute herausholen konnte. Wir starten von der vierten Position, aber morgen wird hart, denn ich muss versuchen, an Cal vorbeizukommen, der bekanntermaßen scharf bremst. Ich bleibe weiterhin positiv und werden schauen, was zu machen ist."

Ben Spies:

„Es war für alle eine schwierige Sitzung. Dass drei meiner besten Runden geblockt wurden, ist wirklich ärgerlich, aber so ist das eben. Zwei Fälle hätte man vermeiden können, aber einer war eben nur ein Rennzwischenfall. Wir stehen in der Mitte der zweiten Startreihe und sind sehr viel besser als in Jerez. Ich fühle mich gut auf der Maschine und muss einfach nur mehr Vertrauen aufbauen. Ein Rückstand von drei Zehnteln auf Jorge auf dieser Strecke ist ziemlich gut."

Teammanager Wilco Zeelenberg:

„Die Qualifikation hatte es in sich, wir hatten die Pole bis neun Minuten vor Schluss. Der vierte Platz wirkt, glaube ich, schlechter, als er eigentlich ist. Zwei Zehntel einer Sekunde sind nicht viel. Wir kämpfen bei der Kurveneinfahrt immer noch um Grip am Heck […] und müssen das Motorrad verbessern. Wenn uns das gelingt, besteht eine realistische Chance, dass wir morgen vorn mitkämpfen."

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