Lorenzo rettet zweiten Platz trotz Beinahe-Sturz

Sonntag, 21 Oktober 2012

Die Nerven von Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo wurden heute Nachmittag beim Grand Prix von Malaysia, den er als Zweiter beenden konnte, auf eine harte Probe gestellt.

Der WM-Leader hatte von der Pole-Position auf der nassen Strecke den besten Start und führte das Rennen mit weniger als einer halben Sekunde Vorsprung vor Titel-Rivale Dani Pedrosa an. Lorenzo behielt seine Führung bis zur neunten Runde, als Pedrosa in der letzten Kurve an seinem Landsmann vorbeiziehen konnte. Der Regen verstärkte sich zu diesem Zeitpunkt zunehmend, was das Fahren für alle Piloten extrem schwierig machte und Lorenzo in Kurve 15 selbst auf wundersame Weise einen Sturz geradeso abfangen konnte. Und nachdem zahlreiche Fahrer den tückischen Bedingungen zum Opfer fielen, wurde das Rennen schließlich nach 13 Runden durch Schwenken der Roten Flaggen abgebrochen. Der zweite Platz bedeutet, dass Lorenzo vor den letzten beiden Saison-Läufen an der Spitze der Meisterschaft einen Vorsprung von 23 Punkten hat.

Lorenzos Teamkollege Ben Spies fiel beim Start drei Plätze zurück, kämpfte sich aber bereits bis zur ersten Kurve auf die neunte Position vor, später in Runde drei büßte er wieder einen Platz ein. Er war Zehnter und versuchte mit dem selben Renntempo, das die Spitzengruppe an den Tag legte, seinen Weg nach vorn zu bahnen, bis die unglaublich rutschigen Streckenverhältnisse auch ihm zum Verhängnis wurden und der Texaner in Runde acht stürzte. Trotz des Ausfalls, behält Spies mit 88 Punkten den zehnten Rang in der Meisterschaftswertung.

Jorge Lorenzo

„Wenn wir in 20 km pro Stunde fahren ist es einfach, auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, aber es ist sehr schwierig, in diesen Bedingungen die Grenzen auszutesten. Sie haben die richtige Entscheidung getroffen, das Rennen zu beenden, für uns war es toll, weil wir sonst wahrscheinlich das Rennen im Kies beendet hätten und gestürzt wären. Wir haben hinten den weichen Reifen benutzt, während Dani und Casey den härteren verwendet haben. Als die Bedingungen ok waren, haben sie die Reifen in der Mitte weniger beansprucht und als die Bedingungen schlechter wurden, hatten sie mehr Spielraum.”

Ben Spies

„Was für eine schockierendes Rennen, das Wasser auf der Strecke war unglaublich. Tut mir wirklich leid, dass ich Nicky berührt hatte, ich dachte, ich hätte genügend Platz zum Bremsen. Ich bin froh, dass wir nicht beide gestürzt sind und er in Ordnung war. Es war schon beim Start ziemlich knapp, denn Dovi kam von der Linie ab und wir hatten Glück, dass wir nicht ineinander gefahren sind. Das war seit langer Zeit eines der Rennen, mit dem meisten Wasser auf der Strecke. Meine Schulter tut nach dem Sturz ziemlich weh, aber zum Glück ist es nicht Ernstes und ich kann in Australien fahren.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

 

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