Großartiger Sieg für Lorenzo in Mugello

Sonntag, 15 Juli 2012

Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo lieferte heute ein zweites Mal in Folge eine Mugello-Meisterklasse ab und wiederholte seine letztjährige Leistung, um sich den Sieg im Grand Prix von Italien zu sichern.

Von zweiter Position startend, war Lorenzo schnell an Pole-Mann Dani Pedrosa vorbei und übernahm in der ersten Runde die Führung. Obwohl es anfangs schwierig war, eine Lücke zu bilden, holte er alles an Geschwindigkeit heraus, die da war und fuhr unschlagbare 1:47er-Zeiten, um schrittweise seine Führung auszubauen und mit einem klaren Vorsprung von 5,223 Sekunden die Ziellinie zu überqueren. Dieser Sieg, der fünfte in diesem Jahr, erhöhte seinen Kontostand auf 185 Punkte, ganze 19 Punkte mehr als Pedrosa auf Rang zwei.

Die Pechsträhne von Ben Spies setzte sich heute in Mugello fort, denn der Texaner kämpfte am bisher heißesten Renntag des Jahres mit einer möglichen Lebensmittelvergiftungen. Trotz körperlicher Schlappheit und Schwindelanfällen hielt er durch und fuhr das Rennen zu Ende, um fünf Meisterschaftspunkte mitzunehmen. Er behält mit insgesamt 66 Punkten die zehnte Gesamtposition, bevor es in zwei Wochen zu seinem Heimrennen in Laguna Seca geht.

Jorge Lorenzo

„Ich habe mich von Anfang an großartig auf dieser Strecke gefühlt, der Asphalt war ganz anders als auf dem Sachsenring, was ein Alptraum für uns war. Vom ersten Training an fühlte ich mich sehr stark hier, sehr gut auf dem Motorrad und mit einer schnellen, konstanten Pace. Heute habe ich viel gepusht, um zu Beginn des Rennens eine Lücke herauszufahren, da ich dachte, dass meine Konkurrenten Probleme mit den kalten Reifen haben würden. Leider gelang es mir nicht sofort. Erst als ich Runde für Runde Druck machte und schneller und schneller wurde, von 1:48,1 zu 1:47, konnte ich einen Vorsprung zu Pedrosa herstellen und wieder anfangen zu atmen. Es war ein großartiger Sieg für die ganzen Bemühungen des Teams, die mir so ein gutes Motorrad hingestellt haben.”

Ben Spies

„Ich bin so enttäuscht, nicht nur für mich, sondern für mein ganzes Team und Yamaha, die an diesem Wochenende so hart gearbeitet haben. Ich habe mich schon heute Morgen vor dem Warm-up nicht gut gefühlt und es wurde immer schlimmer über den Tag. Ich kämpfte mit Schwindelanfällen und versuchte, nicht in den Helm zu brechen. Die Mitarbeiter vom Clinica Mobile taten ihr Bestes, um mir vor dem Rennen zu helfen, aber es blieb eine große Herausforderung, sich auf das Motorrad bei dieser Geschwindigkeit zu konzentrieren.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

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