Lorenzo behauptet vierte Pole in Laguna Seca für sich

Samstag, 28 Juli 2012

Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo lieferte an diesem Nachmittag eine unglaubliche Leistung ab, um in den morgigen Grand Prix der USA von seiner vierten Pole in Laguna Seca zu starten.

Der WM-Führende führte von Anfang an das Qualifying an und wurde erst gegen Ende der Sitzung von Rivale Casey Stoner herausgefordert. Lorenzo hatte aber mit einer unglaublichen letzten Runde die richtige Antwort parat und machte die Pole-Position, nachdem er im letzten Sektor eine unschlagbare Zeit hinlegte, mit einem Vorsprung von 0,074 Sekunden klar. Seine Zeit von 1:20,554 steht als neuer Rundenrekord auf dem Mazda Raceway .

Ben Spies stellte seine konstant schnelle Leistung, mit der er seit dem gestrigen ersten freien Training unterwegs ist, weiterhin unter Beweis, indem er sich frühzeitig in der Session unter die Top-5 platzierte. Der Texaner besetzte vorläufig für einige Zeit die erste Startreihe, bevor er auf den vierten Platz zurückfiel. Ein großer High-Sider in Kurve drei drohte, seinem Qualifying ein Ende zu setzen, doch er schaffte es auf seinem zweiten Motorrad zurück auf die Strecke, um das Training zu beenden. Er wird morgen aus der zweiten Reihe von Platz vier starten, 0,54 Sekunden hinter der Pole.

Jorge Lorenzo

„Ich wusste, dass Casey und Dani versuchen werden, sich die Pole zu schnappen, aber ich wollte sie hier in Amerika unbedingt für mich, also gab ich mein Bestes für Yamaha. Ich ging bis ans Limit, besonders in der letzten Kurve, ich war in voller Schräglage und ging wirklich früh ans Gas. In meinen ersten zwei Versuchen für eine perfekte Runde gab es eine Menge Verkehr, sodass ich auf den richtigen Moment warten musste. Das Wichtigste ist morgen, die Pole-Position ist schön, aber das Rennen ist das, was zählt.”

Ben Spies

„Heute war ok, wir hatten offensichtlich einen Sturz zu verbuchen. Das war Pech, denn ich denke, dass wir es in die erste Startreihe geschafft hätten. Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl, doch wahrscheinlich habe ich die rechte Seite des Reifens nicht auf die richtige Temperatur gebracht, sodass ich einen ziemlich heftigen High-Sider hatte. Jedenfalls konnten wir wieder raus fahren und dieselben Rundenzeiten wie vor dem Crash erreichen. Ich muss meine Ferse röntgen lassen, denn die hat bei dem Sturz einen ziemlichen Schlag abbekommen.”

Pressemiteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

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