Lorenzo baut WM-Führung auf dem Sachsenring aus

Sonntag, 8 Juli 2012

Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo konnte mit seinem zweiten Platz im heutigen Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring seine WM-Führung ausbauen.

Nachdem von Bridgestone aus Sicherheitsgründen die härtere Reifenmischung empfohlen wurde, hatte Lorenzo Probleme, seinen Rivalen Dani Pedrosa und Casey Stoner zu folgen. Er verbrachte den Großteil des Rennens an dritter Position, während er die Lücke zu Andrea Dovizioso, der hinter ihm an vierter Stelle lag, aufrechterhielt. Ein Sturz von Casey Stoner in der letzten Runde sicherte ihm den zweiten Platz und brachte ihm mit nunmehr 160 WM-Punkten 14 Punkte Vorsprung auf Dani Pedrosa, der den zweiten Rang einnahm.

Teamkollege Ben Spies kam gut von Startplatz zwei ins Rennen und bog als Dritter in die erste Kurve hinter Spitzenreiter Pedrosa und Stoner. Ihm wurde ebenfalls empfohlen, die härtere Reifenoption zu benutzen, was es für ihn in Kombination mit dem erarbeiteten Setup schwierig machte, ein Optimum an Kantengrip und Beschleunigung zu finden. Spies wurde von Dovizioso und Cal Crutchlow überholt, konnte diese aber wieder einholen und war nur 0,071 Sekunden hinter dem dritten Platz, als er die Ziellinie überquerte. Der Texaner sammelte weiter 13 Punkte ein und behält den 10. WM-Platz.

Jorge Lorenzo

„Nun, manche Dinge können sich in einem Rennen völlig ändern. In Holland hatten wir 25 Punkte Vorsprung und dann plötzlich null, einen Motor weniger und wir waren sehr enttäuscht. Dann heute hatten wir etwas Glück durch Caseys unglücklichen Sturz. Ich wäre auch mit dem dritten Platz zufrieden gewesen, denn heute waren das Bike und der Hinterreifen nicht so gut. Das Rennen war ziemlich hart; ich scheine hier immer Zweiter zu werden! Ich hätte es vorgezogen, in Assen nicht zu stürzen, und dass Casey hier nicht gestürzt wäre, aber so ist Rennsport manchmal. Wir haben das ganze Wochenende mit dem wechselhaften Wetter Probleme gehabt, also müssen wir mit dem Endergebnis zufrieden sein.”

Ben Spies

„Es war ein frustrierendes Rennen, aber ich vermute, dass wir mit der Top-5 glücklich sein müssen. Wir hatten das Potential zu viel mehr, aber wir haben mit dem Setup, was wir zur Verfügung hatten, unser Bestes gegeben. Wir hatten nicht genug Kantengrip und Beschleunigung, also musste ich hinter Dovi und Cal bleiben und abwarten. Ich sah, dass Cal ein wenig ungeduldig wurde und Dovi überholen wollte, also hatte ich gehofft, dass sich vielleicht eine Lücke für mich auftut, um vorbeizugehen. Ich hatte eine gute Geschwindigkeit, aber nicht genug, um sie auszubremsen, somit musste ich das Wartespiel spielen.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

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