Starker Regen beeinflusst Ducatis ersten Trainingstag in Aragón

Freitag, 28 September 2012

Die Ducati-Team-Piloten Nicky Hayden und Valentino Rossi beschlossen den ersten Trainingstag zum Gran Premio Iveco de Aragón, der bei schwierigen Wetterbedingungen stattfand, auf den Plätzen vier und acht.

Die ersten beiden freien Trainingssitzungen der MotoGP™-Klasse am Freitag in Aragón wurden von schlechtem Wetter beeinträchtigt. Die Vormittagssitzung, die wegen Säuberungsmaßnahmen der Fahrbahn, auf der sich nach dem Moto3™-Training Ölspuren befanden, eine Stunde später begann, wurde durch gemischte Bedingungen, die weder ganz nass noch ganz trocken waren, unbrauchbar. Am Nachmittag hingegen regnete es und dieses zweite Training könnte sich als wichtig herausstellen, wenn die Prognosen, die für das Qualifying am Samstag Regen vorhersagen, richtig sind.

Den größten Nutzen aus der heutigen Situation zog Nicky Hayden, der am Ende des ersten Tages Gesamtvierter war, während Valentino Rossi, auf Platz acht, am Nachmittag aufgrund eines Getriebeproblems gegen Ende der Sitzung mit seinem Motorrad in der Box Zeit einbüßte.

Nicky Hayden

„Wieder Regen - aber gegen das Wetter kann man nichts machen. Heute Morgen haben wir ein paar Runden absolviert, nur um ein Gefühl zu bekommen, aber dann mussten wir abwarten bis es etwas abgetrocknet war. Am Nachmittag war es nass, aber ich hatte heute nicht so viel Spaß im Regen wie normalerweise. Die Strecke selbst war ziemlich griffig, wir waren etwa zehn Sekunden langsamer als meine Zeit hier im Trockenen, was auf dieser langen Strecke nicht schlecht ist, aber mir fehlte hinten etwas Grip am Kurveneingang und bei der Beschleunigung. Das müssen wir verbessern. Ich bin heute ausschließlich mit dem neuen Chassis gefahren, aber mit dem Regen konnte ich mir nicht wirklich einen Eindruck verschaffen. Es heißt, morgen soll es noch mehr regnen, daher müssen wir uns eventuell auf Regenreifen einstellen. Wenn es trocknet, dann kann diese Strecke sie schnell mürbe machen, also müssen wir sicherstellen, dass wir uns genügend fürs Qualifying aufsparen. Wir werden sehen, was morgen passiert.”

Valentino Rossi

„Wir hatten ein Problem mit dem Getriebe und ich habe ein wenig Zeit in der Box verloren. Wir mussten schnell das zweite Motorrad vorzubereiten und dann bin ich damit weitergefahren. Es ist schade, denn bei diesen Bedingungen kommen die Reifen erst nach ein paar Runden auf Temperatur, daher hatte ich, als ich wieder rausfahren konnte, keine Zeit mehr, hart zu pushen. Unser Potenzial ist sicherlich besser als das. Wir können wettbewerbsfähiger sein und wir werden versuchen, das morgen im Qualifying zu zeigen, welches laut Wettervorhersage so nass wie heute sein könnte. Wir werden versuchen, einen guten Startplatz zu bekommen und dann werden wir für Sonntag weitersehen, denn es sieht ganz so aus, als könne das Rennen trocken werden.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Ducati Team.

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