Barberá mit hohen Erwartungen für 2012

Freitag, 10 Februar 2012

Der Fahrer aus Valencia erwartet, dass seine dritte Saison in der Königsklasse - in der er für das Pramac Racing Team antreten wird - ein wichtiger Schritt in seiner Karriere wird. Barberá erklärte seine Ziele und sagte, dass die verbesserte Desmosedici 1000ccm GP12 dabei helfen wird, seine Ziele zu erreichen.

Nach zwei Jahren in der MotoGP ™ mit dem Aspar Team geht Héctor Barberá nun bei Pramac Racing einen neuen Weg. Der Fahrer aus Dos Aguas, Spanien, ist alleiniger Fahrer des Teams und wird dafür verantwortlich sein, die 1000ccm GP12 des Satelliten Teams zu entwickeln. Beim Sepang Test hatte er einen ermutigenden Start, er fuhr die sechstschnellste Zeit und hat hohe Erwartungen für das Jahr, das vor ihm liegt.

Héctor, du hast den Sepang Test mit einer positiven Note verlassen, noch besser als bei deinem Debüt mit Pramac Racing beim Test nach dem Valencia Grand Prix letzten November.

"Ja, der Test lief wirklich gut. Nicht wie der Valencia Test, wo ich viele Pausen einlegen musste, weil meine Schulter nach der Verletzung noch nicht bei 100% war. In Sepang fühlte ich mich von der ersten Runde an ziemlich gut, ich war körperlich gut drauf und glücklich, denn das Bike hatte sich auch verbessert. Zwischen letztem Jahr und jetzt ist alles positiver geworden."

Was dachtest du nach dem zweiten Tag, als du zwischen den Spitzenfahrern und Valentino Rossi auf der Werks-Ducati lagst?

"Es ist wahr, ich lag am zweiten Tag auf dem vierten Platz und meine Ducati war die Schnellste, obwohl das Bike nicht entwickelt wurde, also kann man davon ausgehen, dass sie (das offizielle Team) ein bisschen besser sind. Aber ich habe mich wirklich gut an das neue Team gewöhnt und dadurch war es leichter, schnelle Rundenzeiten zu fahren und noch wichtiger, ich konnte sie konstanter fahren."

Welche Unterschiede findest du aus technischer Sicht zwischen der Pramac Racing Ducati beim Test und der, die du Ende letzten Jahres probiert hast?

"Das Bike hat viele Veränderungen durchlaufen. Besonders mit dem Setup und der Geometrie: es ist ganz anders, als das, das ich im November probiert habe. Es ist das gleiche Bike wie das in Valencia, aber sie haben die Grundeinstellungen geändert und es funktioniert besser. Es ist ein bisschen fügsamer und die Elektronik hat sich auch verbessert. Die 1000er erfordern ein bisschen mehr Kraft in den Armen und dein Rücken ist schneller erschöpft und wir haben das Setup so eingestellt, dass es fahrbarer ist und besser mit der Elektronik zusammenwirkt."

Wann wirst du die finale Version der GP12 bekommen und welche Unterschiede gibt es dann zwischen ihr und der Werks-Ducati?

"Ich will das 2012er Bike so schnell wie möglich. Ich habe gehört, dass wir es nach den ersten zwei oder drei Rennen bekommen, aber wir könnten es auch schon in Jerez haben. Es scheint als bräuchte die Ducati, die sie in Malaysia getestet haben, noch mehr Veränderungen und bis dahin wird es nicht die finale Version sein. Es ist klar, dass die neue GP12 besser zu sein scheint und sie hat ein paar Änderungen, die uns helfen könnten, also will ich sie nun wirklich gern testen, denn es wird das endgültige Motorrad für diese Saison. Die Frage ist nur, wann genau wir sie bekommen."

Wird dein Bike sehr anders als die Werks-Ducati in diesem Jahr?

"Im Prinzip werden wir das Bike mit der gleichen Grundlage wie die des offiziellen Motorrads haben. Das Team ist nicht offiziell, aber das Bike ist es, also sollten wir mit einem sehr ähnlichen Bike starten."

Ducati war in Sepang näher an Honda und Yamaha. Glaubst du, dass sie in dieser Saison auf dem gleichen Level fahren können?

"Ducati hat unglaublich viel Arbeit geleistet, normal dauert so etwas mindestens ein Jahr, sie haben es in Monaten hinbekommen. Sie haben fantastische Arbeit geleistet, aber zwei Monate sind eine kurze Zeit und ich denke die Ducati wird weiter entwickelt werden. Es gibt noch einige Bereiche die verbessert werden müssen, es ist noch nicht die finale Version der Maschine. Wir werden warten müssen und uns anpassen, so gut es geht. Unser Ziel für die nächsten Test ist, das Beste zu geben, mehr als 100%, das Beste für Ducati auch wenn wir noch nicht die beste Maschine haben."

Worauf werdet ihr euch beim Test konzentrieren ? (Ende des Monats in Malaysia)

"Ich glaube wir bekommen ein paar neue Teile, wir werden nicht am Chassis arbeiten, wie ich sagte haben wir noch nicht die finale Version der Maschine, aber wir arbeiten an der Elektronik und wollen sie weiter entwickeln. Am Ende des ersten Tests lag ich sieben Zehntel hinter Lorenzo, der Zweitschnellster war, wir sind also nicht so weit von der Spitze weg. Ich glaube das ein dritter oder vierter Platz nicht unrealistisch sind. Es wäre großartig das mit dieser Maschine zu erreichen."

21 Fahrer werden 2012 an den Start gehen. Glaubst du damit wird es schwieriger in die Top-10 zu kommen? Welche Ziele hast du dir für deine dritte Saison in der Königsklasse gesetzt.?

"Ich will mehr als die Top-10, ich denke die Top-6 sind möglich. Ich glaube, dass ich in diesem Jahr bessere Chancen habe in diesen Bereich zu fahren. Es gab große Veränderungen und mit der neuen Maschine von Ducati sind wir etwas näher an der Spitze. Ich glaube, dass die Änderungen in der Klasse mich weiter nach vorn bringen werden und dass ich das Podest anvisieren kann. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, denn es gibt viele gute Maschinen und gute Fahrer und Teams, aber ich glaube auch, dass ich motiviert genug bin, ich glaube nicht, dass es falsch ist sich nach vorn zu orientieren. Ich denke, dass ich das nötige Zeug habe, das Team ist gut und die Maschine auch. Wenn ich nicht so denken würde, dann müsste ich keine Rennen fahren. Ich möchte mein Bestes geben und ich weiß, wo ich hin gehöre."

Also wird Héctor Barberá mit den Fahrern an der Spitze kämpfen...

"Das hoffe ich doch; dies ist ein Wendepunkt. Ich bin besser vorbereitet, körperlich wie auch mental. Die letzten Jahre waren nicht einfach, die Maschine war schwierig und dennoch hat Team Aspar immer das Beste für mich gegeben. In diesem ahr hat sich Ducati sehr verändert und ich denke, dass werden wir auch sehen."

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