Lorenzo schnappt sich ungefährdeten Sieg zum Catalunya GP

Sonntag, 3 Juni 2012

Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing stürmt beim Gran Premi Aperol de Catalunya vor heimischer Kulisse an die Spitze und schnappt sich den Sieg vor Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso.

Nach einem nassen Morgen-Warm-Up, blieb es zum Rennen am Nachmittag trocken. Dani Pedrosa von Repsol Honda Team gelang es, mit einem schnellen Start aus der zweiten Reihe, die Führung zu übernehmen, dicht gefolgt von Yamaha-Pilot Ben Spies, der ebenfalls einen guten Start von Position vier hatte. Lorenzo kämpfte sich an Casey Stoner vorbei auf Position drei, während das gesamte Feld in der ersten Runde eng beieinander lag.

Nach wenigen Kurven, drängte Andrea Dovizioso von Monster Yamaha Tech 3 an Stoner vorbei, der eine Runde später zu weit von der Linie abkam und damit auch Cal Crutchlow, den Weg an ihm vorbei freigab. 23 Runden vor Schluss startete Spies, der bis dahin ein überlegenes Rennen fuhr, einen Angriff auf Pedrosa, kam zu weit raus und warf seine Maschine in den Kies. Das machte alle Hoffnungen zunichte, die nach seinem bisher vielversprechenden Rennen aufkamen.

21 Runden vor Schluss konnten die fünf Fahrer an der Spitze mit Pedrosa, Lorenzo, Dovizioso, Crutchlow und Stoner einen kleinen Vorsprung zur Verfolgergruppe, die von Álvaro Bautista von San Carlo Honda Gresini angeführt wurde, herausfahren. In derselben Runde kam Yonny Hernandez von Avintia Blusens etwas von der Strecke ab, konnte aber verhindern, im Kiesbett zu landen.

Zwei Runden später ging Lorenzo Ausgangs Start-Ziel-Gerade auf der Bremse an Pedrosa vorbei, während sich Stoner kurz darauf Crutchlow und damit Platz vier schnappte. Weiter hinten im Feld, konnte Valentino Rossi von Ducati Team auf den siebenten Platz fahren, nachdem er Stefan Bradl von LCR Honda MotoGP hinter sich lies, um Jagd auf Bautista zu machen. Spies, dem es gelang nach seinem Crash weiterzufahren, befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 12.

14 Runden vor Schluss ging Pedrosa aus dem Windschatten an Lorenzo vorbei, konnte diesen aber in der darauffolgenden Runde nicht abschütteln. Eine Runde später war Lorenzo beim Einbiegen in die erste Kurve zu spät auf der Bremse und gab damit Dovizioso die Gelegenheit, die Lücke zu ihm zu schließen, und machte es sich selber schwerer, seinen Landsmann an der Spitze einzuholen.

Elf Runden vor Schluss musste Dovizioso kurzzeitig vom Gas, als Crutchlow im Kampf um Platz vier tief in die erste Kurve einbog. Stoner, Pedrosa und Bradl waren die einzigen Piloten in der Top-Ten, die mit einem harten Hinterreifen unterwegs waren, wobei bis Mitte des Rennens kein Vorteil ersichtlich war, während Lorenzo langsam die Lücke zum spanischen Repsol Honda Piloten schloss.

Mit nur sechs verbleibenden Runden klebte Lorenzo an Pedrosas Hinterrad, als sich die beiden Piloten einen packenden Zweikampf um die Spitze lieferten. Es war Repsol-Fahrer Pedrosa, der anschließend einen Fehler machte und damit Lorenzo in der darauffolgenden Kurve vorbei lassen musste. Dahinter kämpften Dovizioso, Stoner und Crutchlow um Platz drei, während weiter dahinter Bautista und Rossi Platz sechs unter sich ausmachten.

Drei Runden vor Schluss konnte Lorenzo einen kleinen Vorsprung herausfahren, während Crutchlow Druck auf Stoner machte, aber Schwierigkeiten hatte, an dem Australier vorbeizukommen. In der letzten Runde konnte Stoner den Briten abschütteln und auf Dovizioso Jagd machen.

Am Ende des Rennens überquerte schließlich Lorenzo mit über fünf Sekunden Vorsprung auf Pedrosa als Erster die Ziellinie. Dovizioso schnappte sich vor Stoner Platz drei. Der amtierende Weltmeister beendete das Rennen auf Platz vier und schaffte es damit nicht aufs Podium, zum ersten Mal seit Jerez 2011. Die Top-Ten erreichten ebenfalls Cal Crutchlow, Álvaro Bautista, Valentino Rossi, Stefan Bradl, Ducati-Pilot Nicky Hayden und Ben Spies. Bester CRT-Fahrer wurde Lokalmatador Aleix Espargaró an Bord seiner Power Electronics Aspar Maschine.

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