Cortese: Zweiter Platz war wie ein Sieg

Donnerstag, 7 Juni 2012

Sandro Cortese vom Red Bull KTM Ajo Werksteam machte beim Gran Premi Aperol de Catalunya, der fünften Runde der Saison 2012, das fast Unmögliche möglich. Der Deutsche stürzte am Samstag heftig, doch trotz Schmerzen kämpfte er sich auf der trockenen Strecke von Montmeló bis auf den zweiten Platz.

Damit bleibt der Pilot vom Red Bull KTM Ajo Werksteam mit sieben Punkten Vorsprung weiterhin Führender in der Weltmeisterschaft. "Der zweite Platz war wie ein Sieg für mich", freute sich Cortese, der einen starken Start von Platz vier hatte.

Schmerzmittel in der Startaufstellung

Cortese, der Prellungen am ganzen Körper hatte, verletzte sich bei seinem Sturz am rechten Handgelenk und an der Brust. Er verlor für eine Weile sein Bewusstsein und fand, dass es während des Qualifyings gelegentlich schwierig war zu atmen. "Um ehrlich zu sein, fiel es mir schwer, am Samstag zu glauben, dass ich überhaupt am Rennen teilnehmen könnte. Noch in der Nacht zuvor fühlte ich mich sehr schlecht", gestand Cortese. Doch der Kämpfer, der es diese Saison viermal aufs Podium geschafft hat, kehrte zurück auf die Strecke. "Es tat sehr weh und noch in der Startaufstellung bekam ich Schmerzmittel. Neben dem Team und KTM, gilt mein Dank für dieses Ergebnis auch dem Clinica Mobile von Doktor Claudio Costa", sagte Cortese und bedankte sich bei der Fahrerlager-Krankenstation.
"Eigentlich haben sie insgesamt dreimal Schmerzmittel in Sandros Arm gespritzt. Ich persönlich hatte Doktor Costa gebeten, in die Startaufstellung zu kommen", bestätigte Teamchef Aki Ajo.

"Unglaublich gute Leistung"

Cortese überquerte die Ziellinie 7,752 Sekunden hinter Maverick Viñales, der das Rennen dominierte und sich den Sieg vor dessen Heimpublikum sicherte. In der Mitte des 22-Runden-Rennens gelang es Viñales, sich vom restlichen Feld abzusetzen. Die Gruppe dahinter, bestehend aus neun Fahrern, kämpfte bis zum Ende des Rennens weiter um Platzierungen. Der erfahrene Cortese behielt einen kühlen Kopf und entschied das Spiel für sich, als es in die letzte Runde ging. "Mein Motorrad war wirklich schnell und ich konnte die ganze Zeit Ruhe bewahren", beschreibt er den engen Kampf.

Teamchef Ajo hatte allen Grund glücklich zu sein. "Es war einfach eine unglaublich gute Leistung von Cortese. Seine Erfahrung hat sich wieder einmal ausgezahlt. Sandro behält in jeder Situation den Überblick und tut das was möglich ist."

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Red Bull KTM Ajo.

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