Schrötter: Kupplungsdefekt im GP von Catalunya
Marcel Schrötter musste den Gran Premi Aperol de Catalunya wegen einer defekten Kupplung an seiner Moto3-Rennmaschine vorzeitig beenden. Bis zum Ausfall fuhr der Mahindra-Pilot ein einsames Rennen, nachdem er vom 30. Startplatz in das fünfte Saisonrennen ging.
Trotz dem enttäuschenden Ausgang des Rennwochenendes auf dem Circuit de Catalunya nehmen Marcel Schrötter und sein indischer Rennstall Mahindra Racing einige positive Aspekte mit in die kurze Pause bis zum Silverstone-Grand-Prix in knapp zwei Wochen. Neue Entwicklungsteile, die erstmals am vergangenen Wochenende bei einem Grand Prix eingesetzt wurden, brachten Fortschritte auf breiter Basis. Nach einem misslungenen Start gelang es dem 19-jährigen Oberbayer aus Pflugdorf nur schwer die verlorenen Positionen wieder aufzuholen. Jedoch mit Fortdauer des Rennens kam er besser in Fahrt und Schrötter versuchte mit einer verbissenen Leistung die Lücke zu seinen Vorderleuten zu schließen. Leider hinderte ihn daran ein sich anbahnender Kupplungsdefekt, der ihn schließlich sechs Runden vor Rennende zur Aufgabe zwang. Schrötter und seine Crew reisten aber mit der Zuversicht aus Barcelona ab, dass dank der Weiterentwicklungen dieser Trend bei den nächsten Rennen anhalten wird.
Marcel Schrötter
“Mein Start war weniger gut, weshalb ich auch einige Positionen verloren habe. Anschließend war es für mich schwierig, diese wieder aufzuholen. In den Kurven war ich eindeutig schneller als meine direkten Gegner, aber es war nicht einfach, nah genug heranzufahren, um in den Bremszonen einen Angriff zu starten. Mit der Zeit ist es mir trotzdem gelungen, die Jungs zu überholen und ich versuchte auch auf die Gruppe mit meinem Teamkollegen Danny Webb aufzuholen. Das war aber Schwerstarbeit, weil ich quasi die ganze Zeit alleine fuhr und ohne Windschatten ist man auf dieser schnellen Rennstrecke mit der langen Geraden hilflos. Gegen Rennende fühlte ich mich zusehends komfortabler und ich konnte sogar meine Pace erhöhen, bis die Kupplung zu rutschen begann und ich deswegen aufgeben musste. Barcelona war ein verdammt hartes Wochenende, aber die neuen Teile bringen Vorteile. Darauf können wir bauen.”
Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Mahindra Racing.
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