Hayden Sechster beim Grand Prix in Katar, Rossi Zehnter

Montag, 9 April 2012

Bei der Eröffnungsrunde der MotoGP-Saison erzielte das Ducati Team mit Nicky Hayden einen sechsten Platz, während Valentino Rossi das Rennen als Zehnter beendete. Der Amerikaner hatte keinen guten Start, konnte seine Leistung aber mit jeder Runde stetig verbessern und den verbissenen Kampf mit Álvaro Bautista, Stefan Bradl und Héctor Barberá um den sechsten Platz für sich entscheiden.

Nachdem er im Anschluss an eine schwierige Qualifikation von der 12. Position startete, hatte Valentino Rossi mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen, an denen er jedoch das ganze Rennen über hart arbeitete, bis er vorzeigbare Rundenzeiten erzielen konnte.

Die Rennabteilung in Bologna und die Ducati Team-Ingenieure werden die Entwicklung der GP12 weiterhin vorantreiben, um Fortschritte für den nächsten Grand Prix zu erarbeiten, der vom 27. bis 29. April in Jerez in Spanien stattfinden wird.

Nicky Hayden (Ducati Team), 6. Platz:

„Ich dachte eigentlich, dass wir das Potential hätten, um mit Dovizioso und Crutchlow mithalten zu können, aber in Anbetracht meiner Verletzungen und der begrenzten Tests im Winter würde ich annehmen, dass der sechste Platz ganz gut ist. Ich verlor einige Plätze am Anfang, weil ich hinter Spies aufgehalten wurde und nicht sonderlich gut mit den Bremsen war, aber weiter ins Rennen hinein konnte ich meinen Reifen gut handlen und wurde stärker. Die Gruppe, ich der ich mich befand, kämpfte verbissen, und ich bin froh, dass ich Bradl den Rücken zeigen und den Kampf für mich entscheiden konnte. Wir konnten wichtige Punkte holen, wir haben Daten gesammelt und eine Menge durchs Fahren mit anderen gelernt. Ich freue mich auf die Saison. Ich glaube, wenn wir einige Verbesserungen vornehmen, dann haben wir das Potential, um gute Ergebnisse liefern zu können. Ich würde gerne dem Team, den Sponsoren und jedem bei Ducati für ihre Arbeit danken, denn seit letztem Jahr haben wir ganz klar einen Schritt nach vorne gemacht.“

Valentino Rossi (Ducati Team), 10. Platz:

„Leider habe ich einen Haufen Zeit direkt am Anfang verloren, denn als ich neue Reifen mit gutem Grip hatte, drückte das Heck sehr stark, was das Manövrieren bei Bremsaktionen sehr schwierig mache. Dann drängte mich Barberá von der Strecke und ich verlor fünf oder sechs Sekunden. Andernfalls hätte ich mit dieser Gruppe mithalten können. Mit stärkerer Abnutzung begann der Reifen zu rutschen und ich konnte etwas besser fahren und schnellere Zeiten erzielen, bis ich in der letzten Runde die Zeit meiner besten Rundenzeit fahren konnte. Zu diesem Zeitpunkt gab das jedoch keinen Ausschlag mehr.“

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