Rossi: "Ducati hat in der kurzen Zeit einen guten Job gemacht"
Das Ducati Team ging in Malaysia mit der neuen Desmosedici GP12 auf die Strecke. Franco Battaini hatte den Shakedown übernommen, danach ging es für Valentino Rossi und Nicky Hayden an die Arbeit für das Grundsetup.
Ducati Corse Technikchef Filippo Preziosi verfolgte die Arbeit des Teams von der Box aus, während Valentino Rossi sich Schritt für Schritt Fortschritte machte, seine Rundenzeit bei jedem Herausfahren verbesserte und den ersten Tag mit der fünftschnellsten Zeit beendete, 0.735 Sekunden hinter Jorge Lorenzo.
Nicky Hayden begann ebenso mit der Arbeit am Setup der GP12, obwohl er körperlich noch immer Probleme nach seiner Verletzung am linken Schulterblatt hatte. Der Amerikaner beendete den Tag nach 25 Runden als Zehnter.
Valentino Rossi 2’02.392 (30 Runde)
"Ich bin glücklich, denn erste Eindrücke sind immer die Wichtigsten und schon in den ersten Runden konnte ich sagen, dass ich das Bike mag. Ducati hat in kurzer Zeit großartige Arbeit geleistet. Das Motorrad ist wunderschön, aber was noch wichtiger ist, es fährt sich gut. Die Sitzposition hat sich sehr verbessert und es fühlt sich beim Bremsen und in den Kurveneingängen besser an. Ich kann bremsen, wie ich will und die Linien fahren, die mir gefallen und ich fühle mich allgemein wohl. Ich konnte gut fahren und keine Fehler machen und das hat einen Grund. Es bedeutet, dass das Bike fahrbar ist. Es ist agiler bei den Richtungswechseln und das Vorderrad hebt jetzt weniger ab. ”
”Wir lagen heute sieben Zehntel zurück und natürlich steht noch viel Arbeit bevor, bis wir gewinnen können. Wir müssen einige Bereiche verbessern: Beschleunigung, Elektronik, Kraftentfaltung und Setup. Ich würde sagen, dass wir am Ende des Tests in der Lage sein werden, eine genauere Bewertung abzugeben, denn wir müssen bedenken, dass da Motorrad erst 40 Tage alt ist. Hier eine Sekunde auf die Spitze zu verlieren wäre in Ordnung, denn wir wissen, dass wir noch viel mehr machen müssen. Aber eine der besten Erkenntnisse von heute ist, dass das Bike viel besser auf Änderungen reagiert. Das acht es uns möglich, bei jedem Rausfahren ein oder zwei Zehntel abzuknabbern, was bedeutet, dass auch ein weiterer Fortschritt möglich ist."
Nicky Hayden 2’03.151 (25 Runden)
“Es ist schön das Team wieder zu treffen und wieder auf der Strecke zu sein. Wir haben am Morgen einige Zeit verloren, aber ich hatte sowie so nicht vor, den ganzen Tag zu fahren. Ich wünsche mir natürlich, dass ich körperlich besser drauf wäre. Auf der einen Seite bin ich froh, dass ich hier bin und keinen weiteren Test verpassen muss. Auf der anderen konnte ich nicht all zu viele Runden fahren und auch keine Rennsimulation. Der Schultereinsatz ist bei diesen Maschinen einfach eine wichtige Komponente, ich hatte noch nicht genügend Kraft. Dem Knochen selbst geht es aber gut. Mit den Rippen gab es keine Probleme und das Handgelenk tat nur wenig weh.“
”Wie auch immer, es war toll die neue Maschine auszuprobieren und ein paar Informationen zu bekommen. Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht, die Front ist besser beim anbremsen, aber ich muss noch mehr Grip bei der Kurveneinfahrt finden. Die Balance muss ich auch noch verbessern, das geht über die Elektronik. Ich werd mich behandeln lassen und dann werden wir sehen wie es morgen wird.”
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