Pedrosa in verregnetem letztem Training erneut in Führung

Samstag, 28 April 2012

Unter ähnlichen Bedingungen wie bei der von Regen geprägten Einheit am Vortag übernahm Dani Pedrosa von Repsol Honda vor seinem Landsmann Jorge Lorenzo die Führung beim letzten freien Training in der MotoGP™-Kategorie.

Auf der Piste gab es diesen Vormittag einen Haufen Action, da zahlreiche Fahrer lange Fahrten absolvierten, um angesichts der negativen Wettervorhersage mit Regenprognose für das bevorstehende Rennen am Sonntag die Lebensdauer der Regenreifen von Bridgestone zu testen.

Pedrosa setzte sich mit einer Zeit von 1:50,121 mit einem Vorsprung von etwas über einer Zehntelsekunde vor Lorenzo von Yamaha Factory Racing, der seinerseits den amtierenden Weltmeister Casey Stoner auf seiner Repsol Honda auf den dritten Platz verwies. Stoner fuhr nur wenige Runden, in denen er seine schnellste Zeit erbrachte, und saß dann den verbleibenden Teil der dritten und letzten Trainingseinheit in der Box aus.

Den vierten Platz belegte Nicky Hayden von Ducati Team vor dem Briten Cal Crutchlow von Monster Yamaha Tech 3, der sich bemühte, an seine in Katar unter Beweis gestellte Form anzuknüpfen.

Valentino Rossi konnte seinen zweiten Platz vom vorherigen Training zwar nicht wiederholen, schaffte es aber dennoch, sich mit seiner Ducati auf die sechste Position vor Crutchlows Teamkollegen Andrea Dovizioso auf seiner Satelliten-Yamaha zu schieben.

Die verbleibenden drei Positionen in den Top Ten wurden von Stefan Bradl von LCR Honda MotoGP, Karel Abraham von Cardion AB Motoracing und dem CRT-Fahrer Randy de Puniet von Power Electronics Aspar besetzt, der in beiden Trainingssitzungen bei Regen stark wirkte.

Als sich der Regen gegen Ende des Trainings intensivierte, forderten die Streckenbedingungen ihren Tribut von Álvaro Bautista von San Carlo Honda Gresini, der beim Anfahren von Kurve eins stürzte. Glücklicherweise verlief der Zwischenfall ohne Verletzungen und daher glimpflich für ihn, doch er verzichtete darauf, mit dem Ersatzmotorrad wieder auf die Strecke zurückzukehren.

Zahlreiche Fahrer stellten ihr Potenzial für das Qualifying unter Beweis, aber es herrscht immer noch Unklarheit darüber, wie sich die Regenreifen bei einem ganzen Rennen verhalten, denn viele Fahrer hatten ihre Reifen ganz beträchtlich verschlissen, und das nur nach rund 15 Runden. Aus diesem Grund könnte ein Reifen schonendes Fahrverhalten anstelle von reiner Geschwindigkeit um jeden Preis der Schlüssel zum Erfolg sein, falls das regnerische Wetter unverändert anhält.

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