Stoner behauptet sich als Schnellster beim Qualifying in Le Mans

Samstag, 19 Mai 2012

Im letzten freien Training des Monster Energy Grand Prix de France in Le Mans, das bei empfindlich niedrigen Temperaturen abgehalten wurde, gab Casey Stoner von Repsol Honda Team vor Cal Crutchlow den Ton an.

Stoner, der sich an diesem Wochenende bisher jedesmal als Schnellster erwiesen hat, konnte mit 1:33,945 erneut seine Führung behaupten. Diese Zeit war nur geringfügig langsamer als die am Vortag verzeichnete Rundenzeit – und das trotz eines Lowsiders zu der Hälfte des Trainings. Hinter ihn setzte sich Cal Crutchlow von Monster Yamaha Tech 3, der seine Pace gegenüber gestern beträchtlich verbessern konnte und damit seinem Team beim Heimrennen Auftrieb verlieh.

Die Freude im französischen Team war umso größer, als Crutchlows Teamkollege Andrea Dovizioso mit vier Tausendsteln hinter dem Briten die dritte Position belegte. Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing, der sich immer noch auf der Suche nach der idealen Abstimmung für die Rennstrecke befindet, fuhr die viertschnellste Zeit.

Álvaro Bautista von San Carlo Honda Gresini positionierte sich auf den fünften Platz und setzte damit seine gute Form an diesem Wochenende fort. Stoners Teamkollege Dani Pedrosa konnte die von ihm gestern vorgelegte Pace nicht wiederholen; seine Zeit lag fast sieben Zehntelsekunden hinter der Rundenbestzeit und brachte ihm Rang sechs ein.

Valentino Rossi von Ducati Team zeigte Anzeichen einer Steigerung und belegte mit unter einer Sekunde Rückstand auf die Führung mit seiner Desmosedici den siebten Platz. Platz acht holte sich Héctor Barberá von Pramac Racing Team, der auf der französischen Rennstrecke konstant schnelle Zeiten gefahren ist. Rossis Teamkollege Nicky Hayden hat an diesem Wochenende bislang zu kämpfen gehabt und schaffte es nur auf Rang neun, verwies jedoch Karel Abraham von Cardion AB Racing auf Platz zehn.

Schon früh in der Sitzung kam Danilo Petrucci von Came IodaRacing Project zu Sturz. Ihm tat es wenig später Mattia Pasini von Speed Master gleich, der in der ersten Schikane bei einem Highsider von seinem Motorrad abgeworfen wurde. Anders als Petrucci, der auf seinem zweiten Motorrad wieder auf die Strecke fahren konnte, wurden bei Pasini jedoch nicht nur Prellungen am linken Handgelenk diagnostiziert, sondern auch eine Mittelknochenfraktur am linken Fuß, wodurch seine Teilnahme an der Qualifikation fraglich ist.

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