Márquez baut mit Sieg auf dem Sachsenring WM-Führung aus

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Sonntag, 8 Juli 2012

Bei warmen und sonnigen Bedingungen zum eni Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem Sachsenring war es Team CatalunyaCaixa Repsol-Pilot Marc Márquez, der sich den Sieg im Moto2™-Rennen vor Mika Kallio und Alex de Angelis sicherte.

Bei den wahrscheinlich wärmsten Bedingungen (27°C), die bisher auf dem Sachsenring vorzufinden waren, startete das Moto2™-Rennen als erstes Rennen des Tages und es war Pole-Mann Marc Márquez, der als Erster in die erste Kurve einbog, gefolgt von Mika Kallio (Marc VDS Racing Team) und Julián Simón (Blusens Avintia). Kallios Teamkollege Scott Redding stürzte in der ersten Runde, nachdem er mit Toni Elías (Mapfre Aspar Team Tech 3) kollidierte. In den ersten Runden konnten Márquez und Kallio an der Spitze eine kleine Lücke zur Verfolgergruppe herausfahren, die aus Andrea Iannone (Speed Master) und aus den beiden Tech 3 Racing-Piloten Bradley Smith und Xavier Siméon sowie Julián Simón (Blusens Avintia) bestand.

26 Runden vor Schluss hatte Andrea Iannone (Speed Master), der von Platz zehn gestartet war, bereits zu Márquez und Kallio aufgeholt und befand sich an dritter Position, um nur eine Runde später an Kallio vorbei zu gehen und auf Márquez Jagd zu machen. Weiter hinten im Feld wurde Simón von Dominique Aegerter (Technomag-CIP) und Alex de Angelis (NGM Forward Racing) nach hinten gereicht. In der Zwischenzeit bahnte sich Pol Espargaró (Pons 40 HP Tuenti) seinen Weg nach vorn bis auf die achte Position, nachdem er von Platz 17 ins Rennen gestartet war.

Zwei Runden später stürzte Toni Elías, während Iannone mehr und mehr Druck auf Márquez ausübte. Eine Runde später konnte Espargaró geradeso einen Sturz verhindern. Die Spannung erhöhte sich, als Iannone mit noch 21 zu fahrenden Runden an Márquez vorbei ging. Doch der Spanier konterte sogleich und behauptete seine Führungsposition. Noch in der selben Runde stürzte der brasilianische Youngster Eric Granado (JiR Moto2), nachdem dieser geradeaus ins Kiesbett raste.

Im Anschluss ging Iannone an zweiter Position in Kurve 1 zu Boden. Er konnte zwar weiter am Rennen teilnehmen, lag aber weit hinten an 26. Position. 15 Runden vor Schluss versuchte De Angelis in Kurve 12 an Mika Kallio vorbeizugehn, aber der Finne kam besser aus der Kurve und eroberte sich den zweiten Platz zurück. Espargaró versuchte ein fast identisches Überholmanöver gegen Corsi und rückte vor auf den fünften Platz. Wenige Runden später attackierte De Angelis ein weiteres Mal und war diesmal erfolgreich, während Espargaró auf Platz vier seine Jagd auf die Führungsgruppe begann. In derselben Runde stürzte der Schweizer Randy Krummenacher (GP Team Switzerland), der dabei zum Glück unverletzt blieb.

Tom Lüthi (Interwetten-Paddock), der keinen guten Start ins Rennen hatte, ging an Smith vorbei, nahm die sechste Position ein und begann, an Tempo zuzulegen. Währenddessen erlebte Axel Pons, Teamkollege von Espargaró, seinen Höhepunkt eines miserablen Wochenendes, indem er mit einem Problem zurück in die Box musste. NGM-Pilot Yuki Takahashi und auch Elena Rosell (QMMF Racing Team) kämpften ebenfalls mit Problemen und schieden aus dem Rennen aus. Ratthapark Wilairot (Thai Honda PTT Gresini Moto2) und Alessandro Andreozzi (S/Master Speed Up) hatten ebenfalls Pech, als für beide das Rennen nach einem Sturz vorbei war.

Das Rennen ging in die letzten Runden und Kallio versuchte einen neuen Angriff auf De Angelis, um in Kurve 1 den zweiten Platz einzunehmen. De Angelis versuchte, in der letzten Kurve erneut an Kallio vorbeizugehen, kam aber zu weit raus und musste sich schließlich hinter dem Finnen auf Platz drei geschlagen geben.

Letztlich war es Márquez, der die Zielflagge zum vierten Mal in diesem Jahr als Erster sah, gefolgt von Kallio und De Angelis, die beide ihr erstes Podium der Saison verbuchten. Márquez führt nun die Meisterschaft mit 43 Punkten Vorsprung vor Espargaró an, der den vierten Platz im Rennen holte. Dahinter folgten Lüthi, Corsi, Smith, Siméon, Claudio Corti (Italtrans Racing Team) und Dominique Aegerter.

Kiefer Racing Pilot Max Neukirchner beendete sein Heimrennen auf dem 19. Platz und ging ohne Punkte aus. Sein Wildcard-Teamkollege Kevin Wahr landete auf Platz 24 und MZ-Ersatzfahrer Markus Reiterberger auf Platz 26.

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