Viñales sichert sich Last-Minute-Poleposition für den Italien-GP

Samstag, 14 Juli 2012

Blusens Avintia-Pilot Maverick Viñales schnappte sich in einem hartumkämpften Qualifying zum Gran Premio d’Italia TIM in letzter Sekunde die Poleposition vor Sandro Cortese und Alex Rins.

Maverick Viñales machte es bis zur letzten Sekunde spannend, als er die sicher geglaubte Bestzeit von Red Bull KTM Ajo-Pilot Sandro Cortese mit 1:57,980 um vier Zehntel unterbot und dem derzeitigen WM-Führenden die Poleposition vor der Nase wegschnappte. Mit ganzen acht Zehntel Abstand zu Viñales fuhr Àlex Rins von Estrella Galicia 0,0 nach seiner bisher besten Performance auf dem Mugello Circuit auf den dritten Platz.

Efrén Vázquez von JHK T-Shirt Laglisse, der zuvor das Qualifying eine längere Zeit anführte, verpasste mit einem Hauch von zwei Hundertstel die erste Startreihe. Corteses Teamkollege Danny Kent, der bisher an diesem Wochenende der Hauptrivale von Viñales war, konnte an seine Leistung aus den freien Trainings nicht anknüpfen und wurde Fünfter. Der schnellste Italiener im Feld war San Carlo Gresini Moto3-Pilot Niccolò Antonelli, der sein Heimrennen morgen aus der zweiten Reihe starten darf.

Zulfahmi Khairuddin von AirAsia-SIC-AJO führt auf Position sieben die dritte Startreihe an. Neben ihm wird der zweitschnellste Italiener Romano Fenati von Team Italia FMI ins Rennen starten. Fenati, der heute Vormittag sehr schnell war, wird ohne Zweifel etwas von seinem Qualifying enttäuscht sein, aber dennoch zuversichtlich, morgen vor seinem Heimpublikum ein gutes Rennen zu fahren. Als letzter schaffte es RW Racing GP-Pilot Luis Salom in die dritte Startreihe vor Mapfre Aspar Team Moto3-Pilot Héctor Faubel, der die letzte Top-10-Platzierung für sich beanspruchte.

Moto FGR-Pilot Jasper Iwema stürzte gegen Ende der Abschlusssitzung und verletzte sich dabei an seinem rechten Bein, während Andalucia JHK Laglisse-Pilot Ivan Moreno Eingangs der ersten Kurve heftig zu Boden ging. Er wurde unverzüglich ins Clinica Mobile für eine medizinische Untersuchung gebracht.

Aus deutscher Sicht lief das Qualifying abgesehen von Sandro Cortese nicht optimal, nachdem sich Toni Finsterbusch von Cresto Guide MZ Racing an 21. Position für die siebte Startreihe qualifizierte und Jonas Folger von IodaRacing Project nach nur drei Runden einen Ausflug ins Kiesbett machte, dabei zwar nicht stürzte, das Qualifying für ihn auf Platz 26 aber trotzdem zu Ende war.

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