Bradl ohne Glück im Regen-Chaos von Sepang

Sonntag, 21 Oktober 2012

Im Morgen-Warm-up stiegen die Temperaturen in Sepang weitaus höher als die Tage zuvor. Die Sonne wurde aber bald von dunklen Wolken verdeckt und heftige Regenschauer führten zu einem sehr nassen und dramatischen MotoGP-Rennen, welches dann sieben Runden vor Schluss mit roter Flagge unterbrochen wurde. Zu spät für LCR Honda-Pilot Stefan Bradl.

Der MotoGP-Rookie hatte aus der dritten Reihe einen sehr guten Start und konnte in einem guten Rythmus weiterfahren, doch die Streckenbedingungen wurden von Runde zu Runde schlechter, sodass er auf dem sechsten Platz liegend die Kontrolle über sein Hinterrad verlor und so zwei Runden vor Rennabbruch stürzte.

Stefan Bradl

„Erst einmal müssen wir uns alle Daten ansehen, um zu verstehen was passiert ist. Ich hatte vom achten Platz aus einen sehr guten Start, doch aufgrund der schlechten Streckenbedingungen war es sehr schwierig dort draußen. Trotzdem konnte ich gute Rundenzeiten fahren und eine konstante Geschwindigkeit halten, doch nach einigen Runden musste ich die Mappe ändern, da wir zu viel Motorbremsung hatten. Von diesem Zeitpunkt an hat sich etwas verändert und der Motor hat mich in den Kurveneinfahrten zu sehr gepusht, daher habe ich zwei Plätze verloren, denn ich wusste nicht was passiert. Danach kam ich zur Standard-Motorbremsung zurück, doch für diese schwierigen Bedingungen war sie zu stark und ich wurde langsamer. Als der Regen schlimmer wurde bin ich vorsichtiger gefahren und plötzlich bin ich mit dem Hinterrad gerutscht und gestürzt. Ich glaube nicht, dass es nur mein Fehler war, und es tut mir wirklich leid für mich und mein Team.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von LCR Honda MotoGP.

 

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