Lorenzo fährt „am Limit" auf die Pole-Position

Samstag, 7 April 2012

Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo verlieh heute Abend (Samstag) seinen Absichten für die Rennsaison 2012 unmissverständlich Ausdruck, indem er auf dem Losail International Circuit für das morgige Rennen beim Grand Prix of Qatar mit einer sagenhaften Bestzeit auf die Pole-Position fuhr.

Der Weltmeister von 2010 zeigte sich in Topform und brachte seine YZR-M1 ans Limit, wobei er das Potenzial der weicheren Reifenmischung von Bridgestone voll ausnutzte, um sich mit einem Vorsprung von 0,221 Sekunden von dem Zweitplatzierten Casey Stoner abzusetzen. Lorenzo zeigte sich außerdem sehr erfreut, dass mit Cal Crutchlow ein weiterer Yamaha-Fahrer aus der ersten Reihe startet.

Teamkollege Ben Spies hatte mit dem weicheren Reifen ebenfalls mit eindrucksvollen Rundenzeiten überzeugen können und eine Startposition in der ersten Reihe schien in unmittelbarer Reichweite. Durch einen Sturz nur wenige Minuten vor dem Ende der Sitzung schwanden diese Chancen jedoch. Der Texaner überstand den Sturz ohne größere Verletzungen und stand wieder auf, musste sich jedoch mit einer Rundenzeit von 1:55.512 und einem Rückstand von 0,078 Sekunden auf die Pole-Position mit der vierten Startposition und damit mit dem Start aus der zweiten Reihe zufriedengeben.

Jorge Lorenzo:
„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Ergebnissen von heute Abend. Ich musste mehr als 100 Prozent geben, um auf die Pole zu fahren, bin aber an die Grenzen gegangen und konnte eine perfekte Runde fahren. Wir müssen die Leistung auf der Geraden und den Top-Speed zwar immer noch steigern, aber auf dem Rest der Strecke läuft die Maschine wirklich gut. Das Rennen morgen wird hart und die Reifen werden meiner Meinung nach sehr wichtig sein. Ein riesiges Dankeschön an Yamaha und mein Team, dass ich ein derart gutes Bike habe!"

Ben Spies:
„Wir waren auf einer guten Runde unterwegs, bis ich den Crash hatte. Ich habe einfach die Kontrolle über die Front verloren. Ich habe in den vergangenen Tagen häufiger mal darüber geklagt, dass ich vorne einfach nicht das Feeling bekam, das ich wollte. Bei dem Versuch, beim Rutschen mehr Abstand von der Maschine zu bekommen, hat sich etwas verfangen, und dann habe ich es gelassen. Eine Weile schaute ich auf das Vorderrad und überlegte, wieder aufzusteigen, nachdem ich schon nicht weg konnte. Wir werden versuchen, das Motorrad noch zu verbessern, und falls wir es in Ordnung bringen können, bin ich sicher, dass wir vorne mitmischen können. Die M1 fährt ganz klar schnelle Runden und ich fühle mich außerdem wohl auf ihr. Wir haben einige gute Ideen, was das Aufwärmen angeht, aber wir werden sehen."

Wilco Zeelenberg, Teammanager:
„Dies ist ein fantastischer Start in die Saison. Letztes Jahr hatten wir oft Mühe, eine gute Qualifikation zu erzielen. Jorge hat eine tolle Pole-Position geholt und war mehr als zwei Zehntel schneller als Casey, was beeindruckend ist. Wir haben ein echt gutes Gefühl und freuen uns auf morgen, um zu sehen, was wir leisten können."

Massimo Meregalli, Teamdirektor:
„Es gibt keinen besseren Start in die Saison als den von einer Pole und Jorge hat eine wirklich beeindruckende Runde geliefert. Trotz seines Crashs konnte sich Ben immer noch auf dem vierten Platz in der Startaufstellung behaupten und die zweite Reihe ist ja nicht schlecht. Wir werden heute Nacht noch etwas länger arbeiten und versuchen, Verbesserungen im Frontbereich zu erzielen, und für das Warm-up hoffen wir, dass wir dann das Feeling haben, das wir suchen. Wenn das alles zusammenkommt, sind die Bedingungen für ein gutes Rennen gegeben."

Pressemitteilung von Yamaha Factory Racing

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