Márquez siegt nach beeindruckender Aufholjagd in Assen

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Samstag, 30 Juni 2012

Marc Márquez von Team CatalunyaCaixa Repsol schnappt sich nach einer beeindruckenden Aufholjagd den Sieg im Moto2™-Rennen zur Dutch TT in Assen vor Andrea Inannone und Scott Redding.

Es waren Dominique Aegerter (Technomag-CIP) und Andrea Iannone (Speed Master), die beim Start am Besten wegkamen, während für Tom Lüthi (Interwetten-Paddock) und Ratthapark Wilairot (Thai Honda PTT Gresini Moto2) das Rennen schnell vorbei war, nachdem die Beiden in der ersten Runde kollidierten. Doch damit nicht genug, denn auch der bisher Schnellste des Wochenendes, Pol Espargaró (Pons 40 HP Tuenti), der mittlerweile das Rennen anführte, verlor die Kontrolle über sein Hinterrad und stürzte ebenfalls. Lüthi sowie Espargaró blieben ohne Verletzungen, während Wilairot wieder am Rennen teilnehmen konnte.

Nach drei Runden hatte Iannone die Führung übernommen, dicht gefolgt von Aegerter, Scott Redding (Marc VDS Racing Team) and Márquez. Mit 18 verbleibenden Runden drängte Redding auf den zweiten Platz, um Jagd auf Iannone zu machen. Márquez währenddessen überholte den Schweizer Aegeter auf dritter Position, um die zwei Spitzenreiter nicht entkommen zu lassen. In der Zwischenzeit hatte das Pons-Team ein weiteres Mal Pech, als auch der zweite Fahrer, Axel Pons, zu Sturz kam.

14 Runden vor Schluss konnte Iannone einen Drei-Sekunden-Vorsprung vor Márquez und Redding herausfahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte Espargarós Teamkollge Esteve Rabat zur Verfolgergruppe aufgeholt und lag an fünfter Stelle vor Corsi. Schließlich ging Rabat 11 Runden vor Schluss an Redding vorbei, um sich Platz drei zu schnappen und Jagd auf seinen Landmann Márquez zu machen. Zur selben Zeit arbeitete sich Alex de Angelis (NGM Mobile Forward Racing) mit seinem FTR-Chassis bis auf Position vier vor.

Eine Runde später stürzte Corsi, um einem bis dahin sehr guten Rennen ein Ende zu setzen, während der in Deutschland lebende Australier Damian Cudlin (Desguaces La Torre SAG) aufgrund eines mechanischen Problems aufgeben musste. Sechs Runden vor Rennende hatte Márquez die Lücke zu Iannone wieder geschlossen und versuchte, dem Italiener die Führung streitig zu machen. In derselben Runde fand Redding wieder zu alter Form und verdrängte Rabat von der dritten Position.

Drei Runden vor Ziel begann der Zweikampf um den ersten Platz, indem Márquez das erste Mal an Iannone vorbeizog, nur um gleich wieder von dem Italiener zurücküberholt zu werden. Eine Runde später wiederholte der Spanier seinen Angriff, doch er erhielt die selbe Antwort. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich Márquez in Kurve 1 der letzten Runde an die Spitze. Iannone schlug zurück, kam aber, nachdem sich die Beiden fast berührten, etwas zu weit aus der Kurve.

Letztendlich war es Márquez, der sich seinen dritten Saison-Sieg holte und Iannone auf den zweiten Platz verwies. Redding folgte mit sieben Sekunden dahinter auf Platz drei. Damit führt Márquez die Weltmeisterschaft weiterhin an. Annone übernimmt den zweiten Rang. Für Redding war es das erste Mal in seiner Grand-Prix-Karriere, dass er zweimal hintereinander auf dem Podium stand. Ab Platz vier folgten Rabat, De Angelis, Bradley Smith (Tech 3 Racing), Aegerter, Johann Zarco (JiR Moto2), Toni Elías (Mapfre Aspar Team) and Reddings Teamkollege Mika Kallio.

Kiefer Racing-Pilot Max Neukirchner, der sich in einem vielversprechenden Rennen in einer Sechser-Gruppe gegen unter anderem Julián Simón (Blusens Avintia) und Mike Di Meglio (S/Master Speed Up) um Platz zwölf kämpfte, stürzte in der letzten Runde auf Position 13 liegend.

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