Espargaró nach starkem Phillip Island-Rennen Favorit für CRT-Titel

Montag, 29 Oktober 2012

Die Power Electronics Aspar-Piloten, Aleix Espargaró und Randy de Puniet, führten am vergangenen Wochenende im Rennen von Phillip Island wiederholt einen Kampf um die Top-CRT-Platzierung, den letztendlich Espargaró knapp für sich entscheiden konnte und der Spanier damit der Favorit für den ersten Platz in der WM-CRT-Wertung ist.

Randy de Puniet war auf Phillip Island der führende CRT-Pilot und hatte die Pace, um einige der offiziellen Bikes einzuholen. Allerdings geriet er am Start ins Stocken und büßte vier Plätze ein. Er holte in der zweiten Runde zu Teamkollege Aleix Espargaró auf und die Schlacht begann. Schließlich war es Espargaró, der den Battle gewann und das Rennen auf Platz zehn beenden konnte. De Puniet überquerte als Elfter die Ziellinie.

Espargaró führt die CRT-Wertung nun ein Rennen vor Schluss vor De Puniet mit 11 Punkten an. Um seinen Teamkollegen noch zu schlagen, müsste der Franzose das finale Rennen auf dem vierten Platz beenden und Espargaró dürfte nicht mehr als einen Punkt gewinnen.

 

Aleix Espargaró, 10. Platz

„Vor den Übersee-Rennen hatten wir in Aragón gewonnen. Ich sprach danach mit meinen Mechanikern und wir waren uns einig, dass, wenn wir die beste CRT sein wollten, wir mindestens drei der letzten vier Rennen gewinnen müssen. Im Moment sind wir natürlich auf dem besten Weg. Ich bin sehr glücklich und ich hatte Spaß im Rennen. Ich hatte einen spannenden Kampf mit Randy, vor allem in den letzten beiden Runden. Ich versuchte, ihn auf der Geraden ein paar Mal aus dem Windschatten zu überholen, aber das war nicht möglich. Ich habe auf die letzte Runde gewartet und dann angegriffen. Ich bin auf Risiko gefahren und es hat geklappt. Er war das ganze Wochenende sehr stark, daher werden wir in Valencia hart arbeiten müssen, um jedes unerwartetes Vorkommnis zu vermeiden.”

 

Randy De Puniet, 11. Platz

„Ich bin ein wenig enttäuscht, weil ich dachte, dass ich in der Lage wäre, den offiziellen Ducatis zu folgen. In der Tat, wenn man die Runden vergleicht, war unser Tempo praktisch identisch. Beim Start, als ich vom zweiten in den dritten Gang geschaltet habe, bemerkte ich, dass das Motorrad noch stand. Durch diesen Vorfall hatte ich Zeit und Positionen verloren. Dann war es schwer, wieder Plätze gutzumachen. Nach und nach überholte ich die Fahrer vor mir und holte zu Aleix auf. Wir haben ein paar Mal die Positionen gewechselt und er ist gut gefahren; ich konnte ihn nicht dazu bringen, einen Fehler zu machen. Ich hasse es, ein Rennen so zu beenden; nicht, weil mich mein Teamkollege geschlagen hat, sondern weil das Rennen nicht so gelaufen ist, wie ich es wollte und erwartet hatte.”

 

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