Stoner Schnellster, Pedrosa Vierter an erstem Tag in Portugal

Freitag, 4 Mai 2012

Der Grande Prémio de Portugal Circuito Estoril, der dritte Termin im Kalender der MotoGP-Weltmeisterschaft 2012, hat heute auf der Rennstrecke von Estoril begonnen. Ganz oben auf die Zeitenliste setzte sich Casey Stoner von Repsol Honda mit 1:38,396. Sein Teamkollege Dani Pedrosakonnte die vierte Position (1:38,797) in den kombinierten Trainingsergebnissen verbuchen, nachdem erneut einer der knappen Kämpfe zwischen den Honda- und den Yamaha-Piloten ausgetragen wurde, wie sie aus den ersten beiden Rennen der Saison bekannt sind.

Das Wetter spielte im ersten freien MotoGP-Training eine überragende Rolle und wie schon in Jerez letzte Woche begann der Grand Prix von Portugal am Morgen mit nassen Streckenabschnitten sowie kühlen Temperaturen. Die Repsol Honda-Piloten fuhren erst 10 Minuten vor Ende des ersten Trainingslaufs mit Slicks auf die Strecke und Casey wie auch Dani mussten den Nachmittag abwarten, um auf der anspruchsvollen Strecke von Estoril mit den neuen 1.000-ccm-Maschinen nennenswerte Zeit auf der Strecke verbringen zu können.

Die Honda-Werksfahrer machten das Beste aus dem zweiten freien Training, um die Abstimmung ihrer RC213V für eine der anspruchsvollsten Strecken im diesjährigen Rennkalender zu optimieren, die eine lange Gerade mit langen Kurven und scharfen Bremspunkten kombiniert. Das MotoGP-Geschehen findet morgen mit dem dritten freien Training und der Qualifikation seine Fortsetzung, bei der sich die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag entscheiden wird.

1.

Casey Stoner, 1. Position

„Wir sind heute Morgen einige Runden gefahren, um das Motorrad etwas besser zu verstehen und um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Wie in Jerez wollten wir wissen, wo sich die nassen Stellen auf der Rennstrecke befinden. Heute Nachmittag gab es auf der Strecke leider immer noch einige feuchte Bereiche, die noch nicht abgetrocknet waren, aber wir konnten trotzdem im Trockenen fahren. Das Motorrad scheint gegenwärtig gut zu funktionieren und wir wissen ziemlich genau, was wir morgen brauchen."

Dani Pedrosa, 4. Position

„Es war ziemlich ähnlich wie in Jerez, in der ersten Trainingsrunde konnten wir fast nicht fahren und am Nachmittag war es wegen der schlechten Streckenverhältnisse schwer, es war sehr rutschig, wir hatten weder vorn noch hinten Grip und es war schwer, Rückmeldung von der Maschine zu bekommen, weil die Reifen nur gerutscht sind. Da das Wasser auf der neuen Asphaltierung stehenbleibt, muss man eine andere Linie fahren. Es wäre gut, wenn es jetzt nicht mehr regnen würde und man diesen Bereich irgendwie trockenlegen könnte, vor allem in der letzten Kurve, es ist dort sehr feucht. Ich hoffe, dass die Strecke in Bezug auf Grip morgen besser ist, sodass wir anfangen können, konzentriert am Fahrwerk zu arbeiten. Solange die Strecke besser wird, verbessern wir uns auch."

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