Repsol Honda-Duo hat Podium in Le Mans fest im Blick

Dienstag, 15 Mai 2012

Die Repsol Honda Team-Piloten Casey Stoner und Dani Pedrosa werden dieses Wochenende beim bevorstehenden Monster Energy Grand Prix de France erneut alles daransetzen, an ihre bisherigen Leistungen bei den vorangegangenen Terminen im diesjährigen Rennkalender anzuknüpfen und erneut ein Doppelpodium zu holen.

Stoner, der das Rennen in Estoril letzte Woche zu seinen Gunsten entschieden und damit zum 18. Mal in Folge auf dem Podium gestanden hatte, verzeichnete bereits 2011 einen Sieg in Le Mans und hofft, nach zwei soliden Siegen in Folge, erneut auf der obersten Stufe des Siegerpodests zu stehen.

Pedrosa hat in Portugal den 100. Podiumsplatz seiner Karriere gefeiert und dürfte für seine Rückkehr nach Le Mans entschlossen sein, eine bessere Rennleistung abzuliefern als im Vorjahr, in dem er sich bei einem Zusammenstoß mit dem später tödlich verunglückten Marco Simoncelli eine Schlüsselbeinfraktur hinzuzog. Vor dem Zwischenfall hatte er jedoch einen neuen Streckenrekord aufgestellt und war die schnellste Runde gefahren.

Die französische Rennstrecke, die etwa 200 km südwestlich von Paris liegt, weist einen engen Streckenverlauf mit Kurven auf, die teils im ersten Gang bewältigt werden müssen, und erfordert späte Brems- sowie abrupte Beschleunigungsmanöver.

Casey Stoner:

„Die letzten beiden Rennstrecken waren traditionell nicht meine besten, aber auf beiden ist mir der Sieg gelungen, also hoffe ich, dass wir in Le Mans wieder konkurrenzfähig sind. Dort habe ich in der Vergangenheit gemischte Ergebnisse erzielt, der Streckenverlauf ist einzigartig, ein ziemlicher Stop-and-Go-Kurs mit hohem Bremsanteil, und ich glaube, dass sowohl Honda als auch Yamaha dort konkurrenzfähig sein werden. Es war enttäuschend, dass uns das Wetter in Estoril am Montag am Testen gehindert hat, denn wir müssen an dem Chatter-Problem des Motorrads arbeiten. Wir hoffen also, dass wir ab dem ersten Tag in Le Mans trockenes Wetter haben, sodass wir auf die Piste fahren und daran arbeiten können."

Dani Pedrosa:

„Le Mans ist ein anspruchsvoller Kurs, ähnlich wie Estoril, eine Stop-and-Go-Strecke, auf die man die Maschine mit guter Stabilität, Traktion und Beschleunigung vorbereiten muss. In der Vergangenheit habe ich mich dort wohlgefühlt und sowohl in der 125-ccm- als auch der 250-ccm-Kategorie gute Ergebnisse erzielt, aber in der MotoGP ist es nicht wirklich perfekt gelaufen, also habe ich insgeheim noch ein Ziel, das ich erreichen will. Letztes Jahr habe ich die schnellste Rennrunde geschafft, konnte aber die Pace vor dem Sturz nicht beibehalten, also will ich das dieses Mal besser machen. Bislang haben wir drei gute Rennen gehabt, ich fahre gut, aber in allen hat irgendetwas gefehlt, besonders in den ersten Runden, in denen ich in der Vergangenheit stärker war. Ich muss alles hinbekommen und wenn wir bessere Starts haben, werden wir auch anfangen, Rennen zu gewinnen."

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