Pedrosa und Stoner feiern Doppelpodium für Repsol Honda

Sonntag, 8 April 2012

Die Teamkollegen äußerten sich zu ihren Einzelleistungen, nachdem sie beim Commercialbank Grand Prix of Qatar auf den zweiten bzw. dritten Platz fuhren.

Nach einem spannenden Sieg, dessen Ausgang in den letzten drei Runden des Rennens entschieden wurde, startete das Repsol Honda Team die MotoGP-Weltmeisterschaft 2012 mit einem Doppelpodium auf dem Losail International Circuit durch Dani Pedrosa auf dem zweiten und Casey Stoner auf dem dritten Platz.

Stoner, der zum 16. Mal in Folge einen Platz auf dem Siegerpodest erkämpfte, konnte ab der dritten Runde die Führung übernehmen und fuhr zeitweise, nachdem er in der vierten Runde Bestzeit geliefert hatte, einen Vorsprung von zwei Sekunden auf Jorge Lorenzo und Pedrosa heraus.

Pedrosa legte einen der für ihn so typischen Starts und katapultierte sich bis zur ersten Kurve von der siebten Startposition auf die zweite Position. In den ersten Runden konnte er mit dem Tempo von Stoner und Lorenzo mithalten, dann jedoch litt der amtierende Weltmeister zunehmend an akuten Ermüdungserscheinungen durch Arm Pump, die sein Rennen massiv beeinträchtigten, und war nicht in er Lage, sein gesamtes Potenzial auf die Strecke zu bringen. Vier Runden vor Schluss überholte Lorenzo Stoner und übernahm knapp vor Pedrosa die Führung, während Stoner den dritten Platz beibehielt.

Dani Pedrosa:
„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, denn wir waren nicht in der Lage, alle Probleme von diesem Wochenende zu beheben. Nach einer guten Vorsaison sind wir hierhin gekommen und alles lief schief: Ich hatte eine Erkältung und Fieber, am Freitag hatte ich einen Crash, die Qualifikation war ein Desaster … Es ist also wirklich gut, dieses Podium mitzunehmen, selbst wenn ich ein bisschen traurig bin, denn ich hatte geglaubt, ich könne dieses Rennen gewinnen. Der Sieg war eine Zeit lang ja zum Greifen nah. Das Team hat fantastische Arbeit geleistet und nach dem Warm-up haben wir die Dinge in einem anderen Licht gesehen; dann schaffte ich es, einen perfekten Start hinzulegen, was einer der Schlüsselmomente im Rennen war, und ich konnte den Anschluss zu Casey und Jorge halten. Gegen Ende vier Runden vor Ende versuchte ich, die Führung zu übernehmen, aber dieses Mal war Lorenzo schlauer und entschloss sich für eine bessere Strategie. Ich überholte ihn, aber er überholte mich sofort wieder und auch Casey; dann lag ich eine Runde lang hinter Casey und verlor den Kontakt zu Jorge. Trotz allem ist es ein guter Start in die Saison und wir werden versuchen, uns in Jerez zu verbessern.“

Casey Stoner:
„Wir wollten das Rennwochenende hier eigentlich anders beenden; nach dem dritten freien Training und der Qualifikation war es klar, dass es ein hartes Rennen für uns werden würde, aber letztendlich wurde es in den falschen Bereichen kompliziert. Das Motorrad lief gut für uns. Ich hatte definitiv das Paket und die Geschwindigkeit, um das Feld zu führen, was wirklich positiv war. Allerdings hatte ich einen heftigen Arm-Pump-Krampf. Ich fühlte ihn schon in der dritten oder vierten Runde, aber langsam wurde er immer schlimmer. Ich versuchte, einen kleinen Vorsprung auf Jorge und Dani herauszufahren und versuchte dann, mit Minimaleinsatz den Vorsprung zu halten und zu gewinnen, aber je weiter das Rennen voranschritt, umso schlimmer wurde es, und irgendwann versagten dann einfach die Muskeln. Ich konnte noch nicht einmal mehr den Lenker richtig halten und das machte es richtig schwer. Aus diesem Grund war dieses Rennen enttäuschend, aber aus technischer Sicht war es aus mehreren Gründen vielversprechend.“

Pressemitteilung von Repsol Honda

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