Komplett verschiedene Tage für das Repsol Honda Duo

Samstag, 24 März 2012

Dani Pedrosa testete das Regensetup der RC213V ausführlich während Casey Stoners Pläne am zweiten MotoGP™ Testtag in Jerez buchstäblich ins Wasser fielen.

Von den guten Streckenbedingungen die noch am Freitag geherrscht hatten, war am Sonnabend beim MotoGP™ Test in Jerez nichts mehr zu sehen. Alle Fahrer konnten nur für kurze Zeit auf die Strecke gehen, denn um 10:30 Uhr stellte sich Nieselregen ein. Für die meisten Piloten hieß es daher - zurück in die Box.

Am Ende war fast der gesamte Tag vom Wetter beeinflusst, Pedrosa und Stoner beendeten ihn vorzeitig um 16:30 Uhr, ohne zu wissen, dass die Strecke doch noch abtrocknen würde.

Pedrosa war einer der Fahrer, der mit 25 Runden noch die meisten fuhr, 110km spulte der Spanier ab. Der Repsol Honda Fahrer war dabei der erste, der das neue Rücklicht zum Einsatz brachte, das ab dieser Saison an der RC213V befestigt ist. Seine Bestzeit lag bei 1:49.822 Minuten.

Teamkollege Casey Stoner ging später als Pedrosa auf die Strecke, dennoch war die Strecke weiter feucht. Der Australier testete für drei Runden die Strecke, bevor er seine Sachen packte. Seine Bestzeit lag bei 1:51.856 Minuten.

Dani Pedrosa:
“Ich entschied mich, auf die Strecke zu gehen, als es anfing zu regnen, vor allem, weil es immer gut ist, ein paar Informationen über das Fahrverhalten im Regen vor Saisonbeginn einzuholen, und noch wichtiger, wenn man ein neues Motorrad hat. Klar war das Setup des Motorrads in Sachen Chassis und Elektronik ziemlich standardmäßig, aber ich hatte ein gutes Gefühl, damit zu fahren. Das Bike funktionierte gut und gab mir Vertrauen. Wenn es morgen nicht regnen sollte, werden wir zurück zu dem Testprogramm gehen, das wir ursprünglich für heute geplant hatten: Grundsätzlich ein paar neue Ideen für Chassis und die Elektronik entwickeln und wenn wir die Zeit haben sollten, würde ich gerne eine Rennsimulation durchführen. Alles lief bislang positiv und ohne Probleme, also hoffen wir, die Vorsaisontests mit einem guten Resultat abzuschließen."

Casey Stoner:
“Wir haben eingesehen, dass die Witterungsverhältnisse nicht wirklich für das, woran wir arbeiten wollten, geeignet waren, somit entschieden wir uns, auf stärkeren Regen zu warten, der nie kam. Wir sind kurz rausgegangen, aber haben festgestellt, dass es wirklich nicht nass genug war, um an irgendetwas in Richtung Regensetup zu arbeiten. Es gab keinen Grund für uns, draußen zu bleiben und Reifen zu ruinieren. Das waren 50:50-Bedingungen und man stimmt sein Motorrad nie für solche Verhältnisse ab. Ich hoffe, dass sich das Wetter morgen verbessern wird, so dass wir mit unseren Plan weitermachen können."”

Repsol Honda Pressemitteilung

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