Moto2™-Weltmeister Márquez siegt in Valencia
Moto2™ wird unterstützt vonTeam CatalunyaCaixa Repsol-Pilot Marc Márquez stürmt im letzten Rennen des Jahres, dem Gran Premio Generali de la Valenciana, vom letzten Startplatz zu seinem neunten Saisonsieg, gefolgt von Julián Simón und Nico Terol.
Der Start ins letzte Moto2™-Rennen der Saison, das unter nassen Bedingungen stattfand, sah Pole-Setter Pol Espargaró (Tuenti Movil HP 40) an der Spitze des Feldes, doch Nico Terol (Mapfre Aspar Team Moto2) konnte in Kurve vier, die erst an diesem Tag nach ihm benannt wurde, an den WM-Zweiten vorbeiziehen. Dahinter folgten Simone Corsi (Came IodaRacing Project) und Tom Lüthi (Interwetten-Paddock) auf den Plätzen drei und vier. Márquez, der von ganz hinten starten musste, befand sich nach einer Runde bereits an 11. Stelle. Julián Simón (Blusens Avintia) hatte sich ebenfalls nach vorn gearbeitet und heftete sich an das Hinterrad von Espargaró.
Während Márquez eine starke Performance ablieferte, startete Gino Rea (Federal Oil Gresini Moto2) einen Überholversuch an dem Spanier vorbei, doch das Paar wure von Terols Teamkollegen Jordi Torres aufgehalten. Nach sechs Runden war Torres überholt, während Rea ebenfalls an Dominique Aegerter (Technomag-CIP) vorbeigehen konnte. Für Márquez hingegen erwies es sich als schwieriger, den Schweizer zu überholen. Der Kampf um Platz sechs spitzte sich schließlich weiter zu, als die Gruppe zu Lüthi aufgeholt hatte.
Nach acht Runden hatte das Spitzenduo bereits einen Vorsprung von über sieben Sekunden herausgefahren. Nur eine Runde später verlor Espargaró beim Versuch an Simone Corsi (Came IodaRacing Project) innen vorbeizugehen die Kontrolle über sein Bike und schlitterte von der Strecke. Der Spanier schaffte es jedoch, seine Maschine am Laufen zu halten und konnte das Rennen von Position 18 aus wieder aufnehmen. Kurz darauf gingen auch Mattia Pasini (NGM Mobile Forward Racing), Xavier Simeon (Tech 3 Racing) und Johann Zarco (JIR Moto2) zu Boden. In der Zwischenzeit übernahm Simón von Terol die Führung.
Márquez und Rea führten einen erbitterten Kampf und berührten sich dabei einmal, wonach Márquez von der Linie zu weit abkam. Doch dies konnte Márquez nicht aufhalten und überholte zuerst Rea und dann Aegeter mit einem aggressiven Manöver auf der Start-Ziel-Geraden, woraufhin sich der Spanier per Handzeichen dafür zu entschuldigen schien. Kurz danach war das Rennen für Rea durch einen Sturz vorrüber, während Márquez sich bereits auf Platz drei herangekämpft hatte. In der Zwischenzeit stürzte Rafid Topan Sucipto (QMMF Racing), während seine Teamkollegin Elena Rosell mit Eric Granado (JiR Moto2) kollidierten und beide zu Boden gingen.
Acht Runden vor Schluss zwang sich Márquez mit einem äußerst waghalsigen Manöver an Terol vorbei, und startete mit fünf Sekunden Abstand seine Aufholjagd auf den Führenden Simón. Dabei holte der Weltmeister mit Rundenzeiten, die über eine Sekunde schneller waren als die der restlichen Fahrer bis drei Runden vor Schluss zum Hinterrad von Simón auf, um Eingangs der vorletzten Runde schließlich die Führung an sich zu reißen. Er verteidigte seine Position bis ins Ziel und sicherte sich den Sieg in seinem letzten Moto2™-Rennen seiner Karriere, bevor er nächstes Jahr in die MotoGP™-Klasse aufsteigen wird. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Fahrer ein Rennen von Startplatz 33 gewinnen konnte. Simón und Terol holten die Plätze zwei und drei. Terols erstes Podium in der Intermediate-Klasse.
Ab Platz vier folgten Lüthi, Aegeter, Torres, Mika Kallio (Marc VDS Racing Team), Espargaró, Toni Elías (Italtrans Racing Team) und Pons-Pilot Esteve Rabat. Speed Master-Pilot Andrea Iannone konnte trotz Platz elf den dritten Rang in der WM-Wertung behalten.
Für Marcel Schrötter (Desguaces La Torre SAG) endete das letzte Saisonrennen auf dem 21. Platz.
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