Sieg und Podium für das Repsol Honda-Duo in Laguna Seca

Sonntag, 29 Juli 2012

Repsol Honda Team-Pilot Casey Stoner feierte beim Red Bull U.S. Grand Prix seinen vierten Saison-Sieg 2012 und Dani Pedrosa, Drittplatzierter, holte seinen neunten Podestplatz von zehn Rennen.

Nach einem schwierigen Wochenende, wo Stoner versuchte, seine RC213V auf den harten Reifen abzustimmen, traf der Australier vor der Startaufstellung die riskante Entscheidung, den weichen Hinterreifen zu nehmen, während Dani und Lorenzo den harten Hinterreifen benutzten. Ein kluger Schachzug von Stoner, um auf der Strecke, die er so mag und wo nur er und Wayne Rainey drei Siege in der Königsklasse erzielten, sein Vertrauen zu steigern. Pedrosa konnte das Tempo von Casey und Lorenzo nicht mitgehen, stellte aber in Runde fünf mit einer Zeit von 1:21,229 einen neuen Rekord für die schnellste Rennrunde auf.

Mit den heutigen Ergebnissen konnte das Repsol Honda Team sein 300. Podium in der Königsklasse feiern.

Casey Stoner

„Im Prinzip war es ein schwieriges Wochenende für uns, besonders im Hinblick auf die Arbeit mit dem harten Reifen. Daher hatte ich für das Rennen entschieden, mit der weichen Option an den Start zu gehen und ein wenig vorsichtiger mit dem Reifen zu sein, die Traktion mehr zu halten und die Räder nicht so durchdrehen zu lassen. Zu Beginn des Rennens habe ich versucht, nach vorne zu gehen, aber Dani und Jorge fuhren sehr gute Linien und es war unmöglich zu überholen. Ich beschloss, die Rundenzeiten ein wenig zu verlangsamen und zu versuchen, die Reifen für den Schluss zu schonen und dann wieder aufzuholen. Ich war für das gesamte Rennen zuversichtlich, dass ich genug Tempo für den Sieg habe, ich musste nur sicherstellen, dass der Reifen bis zum Schluss durchhält. Als ich an der Spitze war, fuhr ich ein paar gute Runden und konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Ich bin sehr, sehr glücklich und ein großes Dankeschön an das ganze Team.”

Dani Pedrosa

„Ich habe im Rennen mein Bestes versucht und der dritte Platz war das Maximum, was diesmal möglich war. Am Anfang war ich recht zuversichtlich und ruhig, als Casey an mir vorbeiging, denn ich wusste, er war auf dem weichen Hinterreifen unterwegs und das war ein großes Risiko, aber letztendlich hatte es perfekt für ihn funktioniert. Ich wusste, ich hatte auch ein gutes Tempo, aber als ich Casey wieder eingeholt hatte und bereit war, ihn zu überholen, war ich zu schnell am Gas und hatte zu viel Schwung, sodass ich fast gestürzt wäre. Ich hatte den Anschluss zu den Führenden verloren, aber als ich begann, härter zu bremsen, um die Lücke zu schließen, habe ich einige Male die Kontrolle über das Vorderrad verloren und war sehr nahe dran, das Rennen nicht zu beenden. Jedenfalls bin ich zufrieden, weil ich bis zum Schluss Druck gemacht habe, auch wenn 100 Prozent zu geben, heute nicht genug war. Ein kleiner Fehler kann bereits dazu führen, nicht an der Spitze zu sein. Dennoch, wir sind hier das erste Mal mit dem neuen Motorrad gefahren und haben ein weiteres Podium erreicht. Wir wissen, was wir verbessern können, um stärker nach Indianapolis zu kommen.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda Team.

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