Viñales unterzeichnet in Aragón Vertrag bis 2014

Dienstag, 2 Oktober 2012

Aragón war für Blusens Avintia-Pilot Maverick Viñales ein Wochenende mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite ereilte den spanischen Youngster in der Aufwärmrunde ein technisches Problem, woraufhin das Rennen für ihn gelaufen war, auf der anderen Seite unterzeichnete er einen Zwei-Jahres-Vertrag, mit der Option, mit dem Team 2014 in der Moto2™-WM zu fahren.

Die FRT-Honda von Viñales stoppte noch in der Aufwärmrunde aufgrund eines ECU-Problems, was dazu führte, dass der spanische Youngster die Startaufstellung und somit das Rennen verpasste. Dies bedeutete, nachdem RW Racing GP-Pilot Luis Salom das Rennen gewann und Red Bull KTM Ajo-Pilot Sandro Cortese den zweiten Platz belegte, dass Viñales jetzt 66 Punkte hinter der Spitze auf den dritten WM-Rang rutschte. Der Titel-Gewinn ist rechnerisch, mit 100 möglichen Punkten, immer noch möglich, wird sich jedoch als sehr schwierig erweisen.

Teammanager Ricard Jové erklärte den Vorfall: „Wir hatten ein Problem mit der Elektronik. Die Anlage funktionierte nicht mehr und das Motorrad ging aus. Wenn so etwas passiert, kann es auch andere Fehlerfunktionen geben. Die Elektronik ist etwas, das außerhalb unserer Kontrolle liegt. Wir müssen nach vorne schauen; wir fahren Rennen. Auch wenn es sehr kompliziert ist, denn der Konkurrenzkampf spitzt sich zu und das Leistungsniveau ist offenbar sehr stark, muss man weiter kämpfen. Wir hätten um den Sieg gekämpft. Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass unser Motorrad nicht funktionierte, aber es kam zum ungünstigsten Zeitpunkt."

Über den Tritt, den Viñales seinem am Boden liegenden Motorrad nach dem Vorfall verpasste, sagte Jové: „Ich hätte sogar noch mehr zugetreten, aber ich bin auch älter. Maverick ist, abgesehen von seiner ersten Reaktion, in Ordnung. Wer seine Reaktion nicht versteht, weiß nicht, was es heißt, ein Fahrer, ein Leistungssportler, ein Kämpfer und ein Arbeiter zu sein, der durch Zufall, wie es hier der Fall ist, ganz klar seine Titel-Optionen verlor."

Das Wochenende war aber kein komplettes Desaster für Viñales, denn einen Tag vor dem Rennen unterschrieb er bei Blusens Avintia eine Verlängerung um zwei Jahre. Der Vertrag sieht vor, dass er 2013 in der Moto3 bleibt und 2014 dann in die Moto2-Kategorie wechseln wird.

Über seine Vertragserneuerung sagte Viñales: „Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung. Ich verstehe, dass es nicht einfach ist und der Wechsel in die nächste Kategorie immer seinen Anreiz hat. Aber ich denke, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Ich bin zu jung. Ich habe eine gute Chance, die gesetzten Ziele in der Moto3 zu erreichen und ich glaube, ich habe noch eine Menge Zeit, um in die Moto2 zu gehen.Mit dem Team und den Leuten weiterzuarbeiten, die mich wachsen gesehen haben und mit denen ich mich wohl fühle - ich denke, das ist wahrer Luxus."

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