Ezpeleta kündigt große Änderungen für die MotoGP ab 2013 an

Freitag, 13 Januar 2012

Der CEO der Dorna Sports sprach im Rahmen des Wrooom über das zukünftige Reglement, Kostensenkung und dem Plan die Klasse weiter attraktiv zu gestalten.

Der CEO von Dorna Sports S.L, Carmelo Ezpeleta, war einer der Gäste beim Wrooom 2012 in dieser Woche in Madonna de Campiglio und er sprach über die Zukunft der MotoGP™.

2021 werden in der MotoGP 21 Motorräder am Start sein, darunter zwölf Werksmaschinen und neun von CR Teams. Ezpeleta sagte zum neuen Mix: "Wir müssen so schnell wie möglich zwei Dinge tun – wir müssen den Wettbewerb so spannend wie möglich halten, die Maschinen müssen alle konkurrenzfähig sein. Das heißt nicht, dass es keine Unterschiede zwischen den Maschinen geben wird, aber wir müssen sicher stellen dass die CRTs nahe an den Werksmaschinen sind, Zweitens dürfen die Werksmaschinen keine großen technologischen Vorteile haben, denn das bedeutet sehr hohe Kosten. Unser Problem ist nicht nur wie wir die Kosten senken können, wir müssen auch verhindern, das jemand investiert, die WM gewinnt und sich dann verabschiedet, denn dann stehen wir mit leeren Händen da."

Ezpeleta erklärte dass diese Themen mit den Herstellern diskutiert würden: "Wir haben drei Hersteller – Ducati, Yamaha und Honda. Ich führe mit ihnen Gespräche und ich habe Ideen, wie wir die WM wettbewerbsfähiger gestalten können. Die Grundlagen des Motorsports sind Unterhaltung und Technologie. In schweren Zeiten, wenn wir etwas einschränken müssen, dann muss das die Technologie sein, nicht die Unterhaltung. Denn dafür zahlen die Strecken und die Stationen. Ich spreche mit den Herstellern und ich bin sicher, dass wir im Mai zu einer Lösung kommen werden, wie dann 2013 aussehen wird."

Der CEO der Dorna zeigte sich optimistisch, dass er die Hersteller von den Vorteilen seiner Vorschläge überzeugen kann: "Den Herstellern ist die Situation bewusst, auch weil die Krise ja auch sie betrifft", sagte er. "Das Problem ist, dass ihr Fokus stets auf der Entwicklung von Technologie lag. Mit dieser Entwicklung sind aber die Kosten gestiegen, und die Maschinen, die sie vermieten kosten zu viel. Zudem hat die Technologieentwicklung auch bewirkt, dass der Wettbewerb nicht mehr so eng ist, denn sie haben die Oberhand."

"Ich denke, wir werden diese Dinge durch Konsens lösen können", fuhr er fort. "Wenn nicht, dann haben wir Ideen, wie etwa die Einführung einer Standard-Elektronik oder eines Drehzahl-Limits, das könnte es bereits 2013 geben, in einem Jahr, in dem die Weltmeisterschaft völlig anders sein wird als 2012."

"Die Einführung einer Einheits-Elektronik wäre laut den Herstellern die größte Beschneidung für weiterlaufende technologische Entwicklung. Wir sehen uns an, wie wir die Leistung am besten beschränken - und damit auch die Kosten -, um sicherzustellen, dass ein Satelliten-Team Maschinen um maximal eine Million Euro pro Saison erhält; ob durch Verkauf, ein langfristiges Leasing-Abkommen oder durch CRTs - wobei mir dieser Preis für eine CRT etwas übertrieben erscheint."

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