Lorenzo erzielt in Motegi 50. Pole seiner Karriere

Samstag, 13 Oktober 2012

Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo wartete an diesem Nachmittag bis zur letzten Minute, um einen sensationellen Pole-Position-Start für den morgigen Grand Prix von Japan auf dem Twin Ring Motegi für sich zu entscheiden.

Der Tabellenführer war der erste Fahrer, der unter die 1:47-Sekunden-Marke kam, doch schnell taten es ihm eine Reihe seiner Konkurrenten gleich und ließen die Rundenzeiten fallen. Die provisorische Pole wurde von einem Fahrer zum anderen gereicht, während Lorenzo bis zum letzten Moment wartete, um mit einer unschlagbaren Runde von 1:44,969 die Pole-Position zu übernehmen. Seine Zeit ist ein neuer Pole-Rekord für die Strecke und zugleich die 50. Pole-Position seiner Karriere.

Yamaha Factory-Kollege Ben Spies war an diesem Nachmittag ebenfalls in Topform unterwegs und fuhr ein ähnliches Tempo wie Lorenzo, um bei den Top-3-Fahrern im Kampf um die Pole-Position mitzureden. Zur Halbzeit der Sitzung befand sich der Texaner, mit fast einer halben Sekunde Vorsprung zum restlichen Feld, auf der provisorischen Pole. Als die letzten Minuten vergingen, sah es danach aus, dass die erste Startreihe entschieden sei und ein Werksdoppel reale Möglichkeit, bis ihn ein kleiner Fehler auf den vierten Platz in der Startaufstellung zurückwarf, nur 0,367 von der Pole entfernt.

Jorge Lorenzo

„Ich bin das ganze Wochenende mit einem sehr guten Tempo sehr schnell gewesen, doch dann im Qualifying, 10 Minuten vor Schluss, dachte ich, dass ich eine sehr gute Runde gemacht habe, aber es war die sechste Position! Ich habe nicht verstanden, wie die anderen Fahrer so schnell sein konnten. Ich musste also mehr Druck machen; in der vorletzten Runde habe ich einen Fehler gemacht, somit war die finale Runde meine letzte Chance. Ich habe es geschafft, darüber bin ich sehr glücklich, aber das Wichtigste ist natürlich, das Rennen morgen.”

Ben Spies

„Es war eine gute Session für uns, ich habe am Ende einen kleinen Fehler gemacht, aber die Pace des Bikes ist gut. Als wir den dritten Hinterreifen drauf hatten, war der Vorderreifen ein wenig über dem Limit, ich habe trotzdem weiterhin Druck gemacht, weil ich dachte, dass wir in die erste Reihe kommen könnten. Auf dem zweiten Reifen habe ich in meiner schnellen Runde einen kleinen Fehler gemacht, was schade ist, denn ich denke, dass diese Runde fast zur Pole gereicht hätte, auf jeden Fall zur ersten Startreihe und vielleicht für ein Yamaha-Werksdoppel. Der vierte Platz ist gut, wir haben jetzt eine Ausgangsposition, also werde ich mein Bestes geben, einen guten Start hinzulegen und mich an die Jungs dranzuhängen.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing.

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