Starker zweiter Platz für Lorenzo in Jerez

Sonntag, 29 April 2012

Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing setzte seinen bislang ungebrochenen Podiumskurs in der Königsklasse in Jerez im dritten Jahr in Folge und holte beim Gran Premio bwin de España den zweiten Platz.

Lorenzo, der von der Pole-Position gestartet war, fiel anfangs auf den dritten Platz zurück, setzte sich aber in der dritten Runde auf die zweite Position hinter den Spitzenfahrer Casey Stoner. Die Distanz vergrößerte sich zu keinem Zeitpunkt auf mehr als seine Sekunde und pendelte sich in den letzten Runden auf etwas über 0,2 Sekunden ein. Aufgrund des zuvor gewählten weichen Vorderreifens konnte Lorenzo kein Überholmanöver fahren. Er fuhr mit 0,947 Sekunden Rückstand auf Stoner über die Ziellinie und holte 20 Punkte. Damit setzt er sich mit insgesamt 45 Punkten und damit einem Vorsprung von 4 Punkten auf den Wertungszweiten an die Spitze der Gesamtwertung.

Auch das zweite Rennen heute verlief für Ben Spies enttäuschend. Trotz eines guten Starts konnte der Texaner von seiner M1 kein gutes Feeling von der Front erhalten und wollte nicht zu sehr Druck machen, um keinen Sturz zu riskieren. Er verbuchte mit dem 11. Platz dasselbe Ergebnis wie in Katar und addierte so weitere fünf Punkte zu seiner Meisterschaftswertung, die nun 10 Punkte beträgt und ihn auf den 11. Rang im Klassement platziert.

Jorge Lorenzo

„Heute wusste ich, dass die Auswahl des richtigen Vorderreifens eine wichtige Entscheidung sein würde. Letztendlich haben wir uns für den weichen entschieden, was leider eine Fehlentscheidung war, und wir hatten eine Menge Probleme im Rennverlauf. Ich hatte nicht so viel Vertrauen wie im Training. Ohne gutes Feeling Zweiter zu werden ist nicht schlecht, wir führen in der Meisterschaft immer noch und sind für Estoril motiviert.“

Ben Spies

„Ich weiß nicht wirklich, was passiert ist. Eigentlich hatte ich einen ganz guten Start, aber danach hatte ich kein gutes Gefühl für die Maschine. Für mich war das Rennen in Wirklichkeit ganz schön erbärmlich. Ich habe mich beim Team entschuldigt und wir hatten ein langes Meeting und haben über mein Feeling mit dem Motorrad gesprochen. Ich fühlte mich einfach nicht wohl; ich bin so schnell gefahren, wie ich konnte, aber die Geschwindigkeit stellte sich einfach nicht ein. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, denn die Yamahas funktionieren ja gut, aber mein Gefühl für das Motorrad ist einfach nicht gut. Ich hatte heute einfach einen schlechten Tag.“

Teamdirektor Massimo Meregalli

„Dieses Wochenende war für das gesamte Team eine echte Herausforderung, und ganz offensichtlich freuen wir uns über die Leistung von Jorge; er hat heute erneut Reife bewiesen, indem er die maximale Punktzahl geholt hat und so die Führung nach Estoril mitnimmt. Für Ben war es ein enttäuschendes Rennen, wir wissen, dass er sein Bestes gegeben hat, aber leider konnte er mit der Abstimmung kein gutes Feeling finden und daher nicht mit den Gruppen weiter vorn kämpfen. Wir werden bis Estoril hart arbeiten und sehen, wie wir uns für das nächste Rennen verbessern können.“

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing

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