Lorenzo und Rossi suchen nach Verbesserungen

Aragon 2013 Yamaha FP2 Review
Freitag, 27 September 2013

Die Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo und Valentino Rossi belegten auf der kombinierten Zeitenliste der ersten beiden freien Trainings für den Gran Premio Iveco de Aragón jeweils den vierten und siebten Platz.

Nach zwei Rennsiegen in Folge, machte der amtierende Weltmeister Jorge Lorenzo seine Absichten am Vormittag im ersten Training deutlich - er kämpfte mit Titel-Rivale Marc Márquez um den Spitzenplatz und hatte schließlich am Ende der 45-Minuten-Sitzung mit einer Zeit von 1:49,753 die Nase vorn.

Am Nachmittag holte die Konkurrenz allerdings auf und die Zeiten fielen bis in den 1:48er-Bereich. Schließlich musste sich Lorenzo in der Gesamtwertung mit dem vierten Platz zufrieden geben, mit einem Abstand von 0,418 Sekunden zur Spitze.

Der Mallorquiner will nun am Samstag seine Pace deutlich verbessern. Er erklärte: „Wir hatten gehofft, das Motorrad vom Morgen zu verbessern, aber wir konnten es nicht. Ich habe ein schlechteres Gefühl, als wo wir zum Testen hier waren. Wir müssen daran arbeiten, das Bike und unsere Pace zu verbessern. Die anderen Fahrer konnten ihr Tempo deutlich steigern, dennoch sind wir optimistisch. Wir können das Motorrad optimieren und weitere Fortschritte machen. Wir müssen wettbewerbsfähig sein, ob es heiß wird oder nicht.”

In der ersten Sitzung konnte Rossi schnell ein wettbewerbsfähiges Tempo erzielen und den Vormittag 0,746 Sekunden hinter der Spitze an fünfter Position abschließen. Allerdings machten dem Italiener am Nachmittag verschiedene Dinge zu schaffen, darunter ein Problem mit den Bremsen und mangelnder Grip, der sowohl ihn als auch Teamkollege Lorenzo daran hinderte, ihr Potenzial zu zeigen. Rossi beendete den Tag schließlich 0,922 Sekunden hinter Márquez auf dem siebten Platz.

„Wir hatten mehr Schwierigkeiten, als wir erwartet hatten,” gestand der italienische Maestro. „Beim Test hatte die Strecke unterschiedliche Bedingungen und mehr Grip, die Temperaturen waren niedriger und es war besser. Heute haben wir ziemlich viel zu kämpfen gehabt - ich hatte vor allem heute Nachmittag eine ganze Reihe von Problemen, besonders mit den Bremsen und ich verlor fast die Hälfte vom Training.”

„Am Ende habe ich das zweite Motorrad benutzt und drehte ein paar Runden, um den Rhythmus zu finden. Wir müssen uns verbessern und schneller werden, aber momentan beginnt der Hinterreifen nach einigen Runden schon an zu rutschen, und das Bike wird schwerer zu kontrollieren.”

 

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
Paddock Girls MotoGP VIP VILLAGE™