Yamaha-Maschinen in Le Mans mit speziellen Logos

Dienstag, 14 Mai 2013

Die Yamaha Factory Racing-Piloten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi werden für den Monster Energy Grand Prix von Frankreich an diesem Wochenende spezielle Logos auf ihren Motorrädern tragen.

Die Logos, die auf beiden Werks-Maschinen angebracht werden, sind der Yamaha-Legende Jean Claude Olivier gewidmet, der bei einem Verkehrsunfall Anfang diesen Jahres sein Leben verlor. Bekannt als „JCO”, arbeitete Olivier 45 Jahre für Yamaha, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010. Er nahm für das Unternehmen zwischen 1979 und 1989 an der Rallye Dakar teil und kam 1985 auf Platz zwei ins Ziel. Außerdem war er Geschäftsführer bei Yamaha Motor France. In Erinnerung an Olivier, werden in der Yamaha-Hospitality an diesem Wochenende Bilder des Franzosen aufgestellt.

In Le Mans hoffen sowohl Lorenzo als auch Rossi auf ein positives Wochenende.

„Ich freue mich auf das Rennen dort,” sagte Lorenzo. „Ich komme nach den Jerez-Ergebnissen hoch motiviert nach Le Mans. Vielleicht haben wir dort mehr erhofft, aber wir hatten wegen der extremen Hitze auf der Strecke mehr Probleme als erwartet. Zum Glück haben wir am Testtag danach viel gearbeitet, um kleinere Probleme zu lösen. Dieser Sitzung hat uns geholfen, zu verstehen, was am Sonntag die Hauptprobleme gewesen sind.”

„Ich hatte schon immer sehr gute Ergebnisse in Le Mans und ich habe gute Erinnerungen daran. Letztes Jahr habe ich im Nassen mit einem riesen Vorsprung gewonnen. Ich fuhr ein perfektes Rennen, ohne einen einzigen Fehler zu machen, und das bei schrecklichen Streckenbedingungen. Ich habe viele Male in Frankreich gewonnen und denke, es ist eine gute Strecke für mich und die Yamaha M1.”

2012 kam Rossi als Ducati-Team-Pilot zwar fast zehn Sekunden hinter Lorenzo ins Ziel, aber er verbuchte mit Platz zwei seine bis dahin beste Platzierung des Jahres.

„Le Mans ist eine gute Strecke für mich, nicht zuletzt, weil ich in den letzten zwei Jahren in der Lage war, bei trockenen und nassen Bedingungen das Podium zu erreichen,” sagt der siebenfache Weltmeister in der Königsklasse. „Wir hoffen, mit Yamaha gleich oder besser abzuschneiden, denn es ist eine gute Strecke für die M1.”

„In Le Mans wird das Wetter sehr wichtig sein, denn in der Regel ist das Wetter ziemlich schlecht. Es kann kalt und nass werden, also müssen wir abwarten. Wir müssen gut arbeiten und versuchen, das Wetter und die Streckenbedingungen zu verstehen. Wie immer, werden wir versuchen, unser Maximum zu geben.”

Auf dem Weg zu Runde 4 führt Lorenzo vom dritten WM-Platz die Yamahas an. In Führung liegen die Repsol Honda Team-Piloten Marc Márquez und Dani Pedrosa. Rossi ist Vierter und hat nun die Chance, der vierte Sieger nach ebenso vielen Rennen dieser Saison zu werden - etwas, das seit 2008 nicht mehr passiert ist.

 

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