Bridgestone Nachbesprechung: Grand Prix of the Americas

Donnerstag, 25 April 2013

Eine brandneuer Veranstaltungsort und kühleres Wetter als erwartet waren die größten Herausforderungen, die am letzten Wochenende bei der Premiere des Red Bull Grand Prix of the Americas auf Reifenhersteller Bridgestone warteten.

Obwohl vor einem Monat ein Drei-Tage-Test in Texas durchgeführt wurde, an dem fünf Prototypen teilnahmen, hatte die MotoGP™-Community vor allem an den Morgen des Rennwochenendes wärmere Temperaturen erwartet.

Masao Azuma, Chefingenieur der Abteilung Reifenentwicklung bei Bridgestone Motorsport, bespricht das zweite Rennwochenende der Saison.

Der Grand Prix of the Americas war das erste Rennen, wo die CRT-Fahrer im Vergleich zu den Werksfahrern ihre eigene, weichere Hinterreifenmischung zur Verfügung hatten. Wie waren die Reaktionen der Fahrer?

Das Feedback, das wir auf die CRT-spezifischen Hinterreifen erhielten, war überwältigend positiv und alle CRT-Fahrer verwendeten während der Trainings, dem Qualifying und des Rennens die weiche Mischung für ihre Hinterreifen. Die Slicks, die einen Schritt weicher als die der Werksfahrer sind, verbessern nicht nur die Sicherheit für die CRT-Piloten, sondern sind auch mehr auf deren leistungsschwächere Maschinen abgestimmt, und sollen ihnen dabei helfen, die Lücke zu den Prototypen zu verkleinern.

Das Layout des Circuit of the Americas bedeutet, dass man mit einer niedrigeren Motor-Leistung sogar mehr im Nachteil ist als normal, aber die Performance der Fahrer wie Aleix Espargaró - der das Qualifying und das Rennen vor einigen Prototypen abschließen konnte - zeigte, dass die CRT-Reifenmischungen, die mehr auf ihre Leistung abgestimmt sind, eine Veränderung zum Besseren ist. Auf kleineren Strecken wie Jerez und Laguna Seca können die CRT-Fahrer vielleicht einen weiteren Schritt in Richtung der Werksmaschinen bezüglich der Rundenzeiten machen.

Die Streckenbedingungen veränderten sich erheblich vom ersten freien Training bis zum Rennen. Wie hat sich das auf die Reifen-Performance ausgewirkt und haben Sie diese Wetterbedingungen in Austin erwartet?

Der Circuit of the Americas ist neu und wurde noch nicht intensiv genutzt, daher hatten wir erwartet, dass die Strecke für die erste Sitzung noch 'grün' wäre. Allerdings erlebte Austin am vergangenen Wochenende einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch und es gab sehr schwere Regenfälle am Tag vor dem ersten Training sowie starken, kalten Wind am Freitag.

All diese Faktoren kombiniert führten zu sehr niedrigen Gripverhältnissen am Freitag - vor allem für das FP1 - dadurch wurden die weicheren Slick-Optionen während dieser Sitzungen bevorzugt. Fast alle Fahrer, auch die in der Moto2™ und Moto3™, sagten, dass die Strecke am Freitagmorgen nur sehr wenig Grip bot. Aus Reifen-Sicht jedoch sind wir glücklich, wie die Aufwärmleistung und das verbesserte Fahrgefühl unserer aktuellen Generation an MotoGP™-Reifen an diesem kalten Vormittag den Piloten ermöglichte, die Strecke sicher zu befahren und nicht zu stürzen.

Nach ein paar herausfordernden Sitzungen am Freitag, begannen sich sowohl die Wetter- als auch die Streckenbedingungen zu verbessern und als Ergebnis kam mehr Abwechslung bei der Reifenwahl der Fahrer ins Spiel. Wir hatten wärmere Temperaturen für dieses Rennen erwartet, aber durch den breiten Betriebstemperaturbereich unserer Slick-Verbindungen konnte sichergestellt werden, dass die kühleren Temperaturen keine Probleme machten. Alle Slick-Optionen für die Vorder- und Hinterreifen, die wir nach Texas gebracht haben, funktionierten gut über eine Renndistanz. Wären die Strecken-Temperaturen etwas höher gewesen, glaube ich, hätten mehr Fahrer die härtere Hinterreifen-Option für das Rennen ausgewählt.

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Bridgestone MotoGP

 

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