Bryan Staring über seinen Schritt in die MotoGP™ 2013

Freitag, 4 Januar 2013

Neuester Rekrut vom Team Go & Fun Honda Gresini, Bryan Staring, sprach mit motogp.com über seinen Schritt in die Königsklasse und über das CRT-Projekt des Teams, bei dem er eine FTR-Honda pilotieren wird.

Du musst wirklich gespannt sein ...

Ja, bin ich definitiv, das ist alles, wovon ich geträumt habe. Ich fahre seit langer Zeit Rennen und es war ein langer Weg für mich, um zu diesem Punkt zu gelangen. Es ist eine fantastische Gelegenheit, in einer Kategorie zu fahren, von der ich schon geträumt habe, als ich noch sehr jung war, daher bin ich glücklich.

Wie kam es dazu?

Das Team kontaktierte mich und wir begannen mit den Verhandlungen. Ich habe nie erwartet, im nächsten Jahr im Grand Prix zu sein. Daher hatte ich mich in der World Superbike Meiterschaft umgeschaut und hatte diverse Möglichkeiten in verschiedenen Kategorien der Superbike Championship. Aber als sich diese Gelegenheit bot, konnte ich definitiv nicht nein sagen.

Wie ist der erste Eindruck vom Team?

Ich muss sagen, ich bin ziemlich grün hinter den Ohren und weiß nicht wirklich viel über das Grand Prix-Fahrerlager. Ich war noch nie bei einem europäischen GP, nur bei dem einen hier in Phillip Island in Australien. Ich kenne den Grand Prix nur von dem, was ich im Fernsehen gesehen habe. Aber bisher war das Team fantastisch und sie haben es für mich so einfach wie möglich gemacht. Ich habe bereits mit meinem Chefingenieur gesprochen, und ich bin einfach nur gespannt, dass es endlich los geht und ich alles kennenlerne.

Hast du MotoGP und CRT in diesem Jahr verfolgt?

Ja, auf jeden Fall. Es ist die Top-Motorradrennsport-Kategorie der Welt, und ich denke, dass alle Superbike-Piloten verfolgen, was in der MotoGP passiert. Ich habe insbesondere Casey, als australischen Landsmann, verfolgt.

Was denkst du über CRT?

Es hat sich definitiv als gutes Konzept erwiesen, um Leuten wie mir die Chance zu geben, in diese Kategorie einzusteigen. Ich kann die Zukunft nicht voraussagen und ich weiß nicht, wie sich die Dinge für die CRT-Klasse entwickeln werden, aber ich denke, es ist unvermeidlich, dass es Budgetkürzungen oder Beschränkungen in der MotoGP geben muss, oder es sieht danach aus. Ob sie sich entscheiden, die Idee der CRT fortzusetzen oder nicht, kann ich nicht entscheiden und ich kann es nicht wissen. Wir haben ein konkurrenzfähiges Motorrad in der CRT-Klasse und ich weiß, dass ich in der Lage bin, einen guten Job zu machen und das ist wirklich alles, was zählt.

Was weißt du über das Gresini Team und die FTR-Honda, die du fahren wirst?

Ich habe viel Glück, mit einem Ingenieur, Ricardo, zusammenzuarbeiten, der bereits im Pedercicni World Supersport Team im Jahr 2011 mit uns gearbeitet hat. Er war 2012 und 2013 bei Gresini, somit werde ich mit ihm nächstes Jahr zusammenarbeiten und ich freue mich darauf. Auf der anderen Seite kenne ich nicht wirklich zu viele Leute aus dem Fahrerlager. Ich werde große Augen machen.

Ich kenne die MotoGP-Meisterschaft wirklich nur von dem, was ich im Fernsehen gesehen habe. Ich weiß aus Gesprächen mit dem Team, dass in der Off-Season ein paar kleine Verbesserungen kommen. Aber ansonsten bin ich ziemlich unerfahren und bin nur gespannt auf den ersten Test, um alles zu verstehen.

Es sollte ein wenig helfen, einige der Strecken aus der Superstock zu kennen..

Ja, ich wünschte, ich würde mehr kennen! Ich denke, ich kenne etwa 50%. Ich weiß, es wird nicht einfach sein. Ich weiß, was meine Arbeit sein wird und ich habe eine Idee, von dem, was auf mich zukommt. Aber ich hoffe, ich kann schnell auf eigenen Füßen stehen und mich eingewöhnen, um dann gegen Ende des Jahres wirklich einige gute Fortschritte zu machen.

Erwartest du, dass dir deine Superstock-Erfahrung überhaupt nützen wird?

Ich weiß, dass ich im Vergleich zu den anderen Fahrern in der Startaufstellung definitiv unerfahrener bin, aber das ist jeder immer zu einem bestimmten Zeitpunkt und man muss immer dazulernen. Jetzt bin ich dran in diesem Jahr, ich werde mein Bestes versuchen und wir werden sehen, wie wir vorankommen.

Wie war der Empfang in Australien?

Der Empfang war unglaublich für mich. Ich denke, vielleicht hat es mir geholfen, den Größenunterschied der Meisterschaften ein bisschen besser zu verstehen. Ich habe viel Unterstützung aus Australien erhalten. Grundsätzlich war alles, was ich getan habe, den Rennsport-Fans in Australien zu erklären, was der Unterschied zwischen einem MotoGP- und einem CRT-Bike ist.

Was denkst du, wird das Schwierigste sein? Die Bridgestone-Reifen und die Karbon-Bremsen können manchmal sehr schwierig sein für neue Fahrer?

Es gibt eine Menge Dinge, ich glaube, das beginnt sogar beim neuen Fahrerlager. Es ist ein neues Fahrerlager, es sind fast doppelt so viele Rennen, wie ich normalerweise in einem Jahr gefahren bin und die Rennen sind etwa doppelt so lang wie ich es gewöhnt bin. Dort fängt es schon an und dann geht es beim Motorrad weiter. Ja, der Reifen ist das, was wahrscheinlich den größten Unterschied macht und es ist wahrscheinlich das, worauf ich am meisten gespannt bin.

Wirst du etwas an deinem Training ändern, um dich für die Saison vorzubereiten?

Ja, ich habe schon angefangen, mir einige verschiedene Trainingsmethoden anzuschauen, um mich für die längeren Rennen vorzubereiten und ich denke, dass ich ein Arbeitstier bin und viel trainieren werden, um auf der Rennstrecke angreifen zu können. Es ist offensichtlich eine neue Erfahrung für mich und ich werde herausfinden, was funktioniert und was nicht, aber ich denke, dass ich mich den Herausforderungen anpassen kann.

 

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